Archiv des Internationalen Suchdienstes

Bad Arolsen für Forscher bekannter machen

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Besuch beim Suchdienst: Der Vorsitzende des Internationalen Ausschusses, Pieter Jan Wolthers, und die ITS-Direktorin Floriane Hohenberg.

Bad Arolsen. Mehr Bekanntheit für den Internationalen Suchdienst als Forschungs- und Bildungsstätte, aber auch als Archiv wünscht sich der niederländische Vorsitzende des Internationalen Ausschusses, Pieter Jan Wolthers.

Bei seinem Besuch erklärte er, Deutschland habe mit dem ITS in Bad Arolsen ein einzigartiges Archiv zu bieten, das noch besser genutzt werden sollte. Die Strategien für diese Steigerung der Bekanntheit zu entwickeln, bezeichnet Wolthers als seine Aufgabe und die des von Vertretern aus elf Staaten besetzten Internationalen Ausschusses. 

Schatz für Forschung

Er habe selbst gestaunt, als er zum ersten Mal den ITS besuchte und dabei erkannte, welchen Schatz er biete. Der frühere Botschafter hat vor gut zehn Jahren eine Arbeitsgruppe geleitet, die die Neuausrichtung des ITS hin zur Öffnung der Archive für Forschungszwecke vorbereitete. Zudem ist er in leitender Funktion beim niederländischen Institut für Studien über Krieg, Holocaust und Völkermord tätig. 

Es sei richtig gewesen, neben der inzwischen 95 Prozent des Dokumentenbestandes abdeckenden Digitalisierung das Archiv zu öffnen und Dokumente über die Webseite des ITS online bereitzustellen.

"Es läuft gut"

„Neuen Elan“ erkannte er im Suchdienst, wo er mit Abteilungsleitern und dem Betriebsrat zusammenkam: „Es läuft gut.“ Nun gehe es darum, sich für Gedenkstätten, Schulen und Universitäten noch mehr dienstbar zu machen. Der Suchdienst verfüge über die Experten. Das erfordere Geld, Personal und den Konsens im Internationalen Ausschuss.

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