Internationales Jugendmusikfestival vom 17. bis 24. Juni 2018 in Bad Arolsen

Darum zieht es 100 junge Musiker aus aller Welt nach Bad Arolsen

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Sie arbeiten für das Internationale Jugendmusikfestival in Bad Arolsen. Von links: Bürgermeister Jürgen van der Horst, Staatssekretär Mark Weinmeister, Organisationsleiter Willi Schaumburg, Gunter Best von der BARock-AG, Landtagsabgeordneter Armin Schwarz, Organisationsleiter Horst Behle und CRS-Musiklehrer Steffen Hause.

Bad Arolsen. Wenn Mitte Juni rund 100 junge Musiker aus Chile, Mexiko, Estland, Indonesien und den USA zusammen mit weiteren 100 Schülern der Edertalschule Frankenberg und der Christian-Rauch-Schule gemeinsam musizieren, dann ist das ein wertvoller Beitrag zur Völkerverständigung.

Und weil das auch die Landesregierung anerkennt, hat der zuständige Staatssekretär Mark Weinmeister am Sonntagnachmittag einen Zuschussbescheid über 2500 Euro an die Organisatoren des neunten Internationalen Jugendmusikfestivals in Bad Arolsen überbracht.

„Ich kann mir vorstellen, dass ein großer Aufwand damit verbunden ist, die Jugendlichen hier zusammenzubringen und zum gemeinsamen Musizieren anzuleiten“, stellte Weinmeister anerkennend fest. Die internationale Jugendbegegnung sei aber alle Mühen wert, weil sie wie eine Impfung wirke: „Weltgewandtheit ist ein gutes Mittel um Angst vor Fremdem und Neuem vorzubeugen.“

Das bekräftigte auch der CDU-Landtagsabgeordnete Armin Schwarz, der sich hinter den Kulissen für die Landesförderung stark gemacht hatte. Musik sei eine Sprache, die jeder verstehe. Sie diene auch dazu, eventuell vorhandene Ressentiments aufzubrechen. Die Christian-Rauch-Schule habe jedenfalls eine lange Tradition mit internationalen Jugendbegegnungen.

CRS-Musiklehrer Steffen Hause berichtete, dass er und seine Kollegen ein Konzept für gemeinsame Probenworkshops und Konzerte erarbeit hätten.

Am Ende könne sich die Regionin der Zeit vom 17. bis 24. Juni auf zwölf Konzerte an neun verschiedenen Spielorten von Frankenberg bis Kassel, Geismar und Bad Zwesten freuen, ergänzte Horst Behle vom Organisationsteam. Für all das müssten 19 Busfahrten und 2000 Essen organisiert werden.

Das alles könne nur finanziert werden, wenn gut 7000 Euro an Eintrittsgelder eingespielt werde, rechnete der für die Finanzen zuständige Willi Schaumburg vor. Der Zuschuss des Landes sei da ein wichtiger Baustein.

Juristischer Träger des Internationalen Jugendmusikfestivals ist der BARock-AG, vertreten durch Gunter Best.

Bürgermeister Jürgen van der Horst dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz zum Wohle der Stadt und für Völkerverständigung.

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