Fotoausstellung von Teilnehmern des Delta-Projektes "U28"

Jungen Leuten Perspektiven aufzeigen

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„Jugend blickt Bad Arolsen“: die Fotoausstellung im Bad Arolser Wasch-Kaffee ist im Rahmen eines berufsvorbereitenden Projekts des Jobcenters und der Delta Waldeck-Frankenberg entstanden. Unser Bild zeigt zehn der insgesamt vierzehn Teilnehmer.  

Die Fotoausstellung von Teilnehmern des Delta-Projektes "U28" im Bad Arolser Wasch-Kaffee gibt Einblicke in die Lebenswirklichkeit junger Leute.

Bad Arolsen. Graffitis auf dem verfallenden Hallenbad, eine Werkbank im Berufsbildungswerk und blühende Rosen vor dem Schloss: in der Ausstellung „Jugend blickt Bad Arolsen“ gewähren vierzehn junge Menschen Einblick in ihre persönliche Wahrnehmung der Residenzstadt. Die Ausstellung wird in den Räumen des Wasch-Kaffees in der Bahnhofstraße 47 gezeigt.

Für die vierzehn Fotografen, allesamt zwischen achtzehn und 27 Jahre alt, war die Aktion Teil des berufsbildenden Projekts „U28“ für Arbeitssuchende unter 28 Jahren.

Zur Eröffnung der Fotoausstellung wurde das Projekt vorgestellt, das in diesem Jahr zum fünften Mal durchgeführt wird. Träger ist die Delta Waldeck-Frankenberg. Die Finanzierung liegt zu 70 Prozent beim Jobcenter Waldeck-Frankenberg, die restlichen 30 Prozent sind Landesmittel.

Fit werden für den Arbeitsmarkt

Um das Hauptziel des U28-Projekts zu erreichen, junge Menschen mit „Vermittlungshemmnissen“ fit für den Arbeitsmarkt zu machen, gehen die Leiter der Maßnahme diversen pädagogischen Strategien nach. Für die Mehrheit der Teilnehmer liegt der Schulabschluss schon mehrere Jahre zurück, einzelne haben bereits eine Ausbildung absolviert. Neue Tagesstruktur vermittelt der tägliche Unterricht, den die Teilnehmer neun Monate lang besuchen.

Neben der Vermittlung von Teamfähigkeit und Sozialkompetenzen, Allgemeinwissen und vielen weiteren Bausteinen stehen insgesamt drei mehrwöchige Berufspraktika für die jungen Frauen und Männer an. „Das Ziel für die Teilnehmer ist, zu wissen, wie es anschließend weitergeht“, beschreibt Jörg Weinhold vom Jobcenter die Intention der Maßnahme. Als positiver Nebeneffekt habe sich in den vergangenen Monaten eine Gruppendynamik entwickelt, Kontakte und Freundschaften seien entstanden.

„Das ist eine schöne Entwicklung aus Sicht der Coaches“, resümiert Delta-Mitarbeiter Richard Geppert. Im Wasch-Kaffee sind die Arbeiten der jungen Hobby-Fotografen noch rund drei Wochen zu sehen, bevor die Ausstellung nach Korbach weiterwandert. Von Sandra Simshäuser)

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