Wrexer Kanoniere sanieren Trafoturm · 30-Jahr-Feier bei Schützenfest im Juli 2013

Kanone glänzt in Schauraum

+
Die Kanoniere mit Hauptmann Wolfgang Behrens haben den Trafoturm als Schauraum für ihr Geschütz hergerichtet.

Diemelstadt - Wrexen - Die Kanonengruppe der Wrexer Schützengilde feiert im kommenden Jahr ihr dreißigjähriges Bestehen. Dafür wurde die Kanone ins rechte Licht gerückt.

Wer schon immer mal einen abendlichen Schaufensterbummel durch die Orpethaler Straße machen wollte, der hat dazu seit Anfang der Woche Gelegenheit. Den früheren Schlauchturm, später Trafostation des EWF, haben fleißige Kanoniere unter Federführung von Rainer Röling zu einem schick beleuchteten Schauraum umgestaltet. Dort hat die auf Hochglanz gebrachte Kanone zwischen passenden Kostümen einen dauerhaften Platz gefunden.

Die ehemalige Trafostation hat aber nicht nur eine gläserne Doppeltür, sondern auch einen neuen Anstrich erhalten. „Das wurde alles im Ehrenamt gemacht“, hob Hauptmann Wolfgang Behrens den Einsatz seiner Kanoniere beim Ortstermin hervor. Anstelle eines angedachten Abrisses hätten die Schützen dafür plädiert, das markante Gebäude im Ortsmittelpunkt zu erhalten und selbst zu nutzen. Inzwischen hat die Schützengilde die Trägerschaft für den Turm übernommen. Die Renovierungsmaßnahme wurde von der EWF mit 2500 Euro unterstützt. Dankbar sind die ehrenamtlichen Handwerker auch dem Malerbetrieb Grineisen und der Firma Hewe für die Bereitstellung von Materialien.

Neben den Schützen hat sich auch der Ortsbeirat Gedanken über eine Neugestaltung des Gebäudes gemacht. Auf der Fassade soll künftig das Wrexer Ortswappen den Turm zieren. Zudem wolle man versuchen, Fledermäuse unter dem Dach anzusiedeln, wie Behrens erklärte. Die Kanone wird indes erst wieder zum Heimatfest vom 19. bis 22. Juli 2013, das die Kanoniere mit ihrem 30-jährigen Bestehen verbinden, durch den Ort rollen. (sim)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare