Kirchenggemeinde im Wandel

Katholiken überlegen im pastoralen Prozess, wie sich ihre Gemeinde entwickeln soll

Starterpaket für den pastoralen Prozess. Mit dabei sind von links Gemeindereferentin Elisabeth Mölder, Diakon Michael Thamm, Christina Mennen, Gisela Vollbracht, Leonie Jedicke, Pfarrer Peter Heuel, Domenica Schmidt-Meitzner, Barbara Schirm, Ralf Becker, Silvia Grineisen, Susanne Wiehen und Veronika Marschall. Foto: Elmar Schulten

Bad Arolsen. Die katholische Kirchengemeinde hat bei ihrem jüngsten Sonntagsgottesdienst offiziell den Startschuss für den sogenannten „pastoralen Prozess“ gegeben.

Dabei soll, grob gesagt, eine Antwort auf die Frage gegeben werden, wie sich die Kirchengemeinde künftig entwickeln soll.

Bereits vor drei Jahren hat der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, ein Zukunftsbild veröffentlicht. Angelegt auf die nächsten zehn Jahre enthält es viele Visionen und vor allem Haltungen, wie Kirche in den unterschiedlichen Gemeinden gelebt und gestaltet werden kann.

Unter dem Motto „Berufung. Aufbruch. Zukunft“ motiviert der Erzbischof, in den Gemeinden neue Wege zu gehen. Dies betrifft auch die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist in Bad Arolsen.

Im Sonntagsgottesdienst erhieltendas Pastoralteam und die Steuerungsgruppe von der Dekanatsreferentin Barbara Schirm das nötige Starterpaket für den pastoralen Prozess.

Die Steuerungsgruppe besteht aus Gemeindemitgliedern, die aktiv an der Gestaltung des Prozesses teilnehmen. Die Frage „Wozu bist du da, Kirche von Bad Arolsen?“ soll die zentrale Frage während der Zeit der Orientierung und Umstrukturierung sein.

Gemeinsam soll geschaut werden, wo Stärken der Gemeinde liegen, welche Bereiche ausbaufähig sind und wie die Weitergabe des Glaubens heute aussehen kann. Gemeindereferentin Elisabeth Mölder, die den Prozess leitet, sieht in der Zeit der Umstrukturierung viele Chancen: „Genauso wie die Gesellschaft verändert sich auch das Leben in der Gemeinde. Jetzt haben wir die Möglichkeit genau hinzuschauen und Kirche so zu gestalten, wie es uns am Herzen liegt.“ 

Neben Zeiten des Innehaltens ist das Ausprobieren neuer Dinge ausdrücklich gewünscht.  

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