Tipps für den Berufsstart

Kaulbachschule organisiert seit 15 Jahren Berufsvorbereitungsseminare

eine Gruppe von Männern und Frauen mit Mund-Nase-Masken stehen in einer Schulturnhalle.
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Berufsorientierungsseminar an der Kaulbachschule: unser Bild mit Firmen-Koordinatorin Angelika Teppe, Bürgermeister Jürgen van der Horst, Organisator Reinhard Drude und stellvertretender Schulleiterin Sandra Riebeling (vorne, von links) entstand beim Auftakt in der Schulsporthalle.

In die Arbeitswelt hineinschnuppern und selbst einen ersten Eindruck hinterlassen: das Berufsorientierungsseminar (BOS) an der Kaulbachschule macht es möglich. Für die neunten Realschulklassen wird das Projekt der Kooperation Schule und Arbeitswelt nach fast zweijähriger Pause fortgesetzt.

Bad Arolsen -Neben einem intensiven Bewerbungstraining machen vor allem die Praxistage Eindruck, und zwar auf beiden Seiten. Für die Schüler geht es aus ihrem Schulumfeld heraus und direkt in einen Betrieb hinein. Vom Friseursalon über die Rathäuser bis zur Produktion im mittelständischen Betrieb leiten Mitarbeiter die Jugendlichen bei ihrem Minipraktikum an.

Für die Schüler sei dies eine Chance, erste Eindrücke zu sammeln und einen positiven Eindruck bei einem potenziellen Arbeitgeber zu hinterlassen, legte Bürgermeister Jürgen van der Horst den jungen Teilnehmern beim Auftakt in der Sporthalle nahe. „Geht auf die Menschen zu. Der persönliche Eindruck zählt“, riet van der Horst den Neuntklässlern. Für die stete Unterstützung des Bürgermeisters dankte der langjährige Organisator Reinhard Drude.

In Berufe „hineinschnuppern“

Die Idee des einwöchigen Seminars wurde vor bald fünfzehn Jahren in einer Stadtentwicklungsgruppe geboren, um Schüler und Ausbildungsbetriebe in Nordwaldeck zusammenzubringen.

Seither haben knapp 2500 Schüler das BOS durchlaufen. Sechzig Betriebe und Institutionen aus der Region sind als freiwillige Kooperationspartner dabei, weiß Angelika Teppe, die von Beginn die Koordination der teilnehmenden Firmen übernommen hat. Das Hineinschnuppern in die Berufe sei zum einen gut, um eigene Stärken zu erkennen.

Ausbildungs-Abbrüche verhindern

Angesichts einer Ausbildungs-Abbrecherquote von 35 Prozent mache es aber auch Sinn, frühzeitig herauszufinden, was einem gar nicht liege, gab Teppe den Jugendlichen mit auf den Weg.

Im Namen der Firma Almo übergab sie zudem 245 Anti-Stressbälle für die Schulsozialarbeit an die stellvertretende Schulleiterin Sandra Riebeling. (Sandra Simshäuser)

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