Kritische Fragen zur Lage beim Neujahrsempfang der Frauen-Union nicht ausgespart

Klare Worte zur Inneren Sicherheit

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Innenminister Peter Beuth war am Sonntagmorgen zu Gast beim Neujahrsempfang der Frauenunion im Rauch-Museum.

Bad Arolsen. „Die Wirtschaft brummt, es gibt so wenig Arbeitslose wie seit Jahrzehnten nicht. Und dann wird unsere schöne, heile Welt gestört vom Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt und von der Wahl von Donald Trump.“

So beschrieb Elisabeth Sehmsdorf, Vorstandsmitglied der Frauen-Union  beim Neujahrsempfang im Rauch-Museum die Lage im Land und fügte an den hessischen Innenminister Peter Beuth gerichtet die Frage hinzu: „Ist unsere Sicherheit noch gewährleistet? Können wir einen Präsidenten zum guten Freund haben, der Waterboarding für eine funktionierende Verhörmethode hält und der abfällige Bemerkungen über Behinderte und Frauen macht?“

 Seine Antwort auf die zweite Teilfrage formulierte der Minister diplomatisch: „Ich will die Amerikaner nicht anklagen, aber dort hat man offenbar manchmal andere Ansichten zu Verhörmethoden.“ Das ändere aber nichts daran, dass es einen Angriff auf den Rechtsstaat bedeute, wenn die Würde des Menschen infrage gestellt werde.

Was der hessische Innenminister zur Inneren Sicherheit zu sagen hatte, das lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der WLZ am Montag.

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