Neues Konzept für Kiosk am Strandbad

"Kleine Reise" zum Twistesee soll sich wieder lohnen

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Das Café „Kleine Reise“ will jetzt durchstarten: Fehler werden eingeräumt. Nun soll alles besser werden. Das Strandbad am Twistesee startet mit einem neuen Konzept in die Saison 2018. 

Bad Arolsen-Wetterburg. "Ja, es wurden Fehler gemacht und Gäste vergrault. Die vergangene Saison war nicht gut. Nun soll alles besser werden." Das verspricht der neue Betriebsleiter des Cafe-Restaurants „Kleine Reise“, Mike Jey.

Der aus Sri Lanka stammende Koch kann auf 15 Jahre Gastronomie-Erfahrung in Deutschland verweisen. Auch am Twistesee war er schon, als das Strandbad ganz neu war. Beim Bau des der Strandbar hat er 2016 geholfen. Die Saison 2017 hat er nur aus der Entfernung erlebt.

Nun ist er wieder da und wurde vom Pächter als verantwortlicher Betriebsleiter eingestellt.

Mike hat sich vorgenommen, morgens als Erster vor Ort und abends als Letzter vom Platz zu gehen. Für die ansprechende optisch ansprechende Gestaltung der Terrasse hat er viele Ideen, ebenso für kulinarische und musikalische Erlebnisse am See.

Das Ambiente sei hervorragend am See. Das sollen auch die Besucher spüren.

In der Nebensaison, also in den Monaten Februar und März, sowie Oktober bis Dezember will er freitags, samstags, sonntags von 12 bis 20 Uhr garantiert geöffnet haben: „Die Leute sollen nicht mehr vor verschlossenen Türen stehen.“

Im April öffnet die „Kleine Reise“ mittwochs bis sonntags von 11 bis 20 Uhr, von Mai bis September täglich von 9 bis 22 Uhr.

Wann immer es mindestens 25 Grad warm ist, wird auch die Strandbar unmittelbar am Ufer geöffnet.

Seine Speisekarte soll mehr bieten als Currywurst und Pommes. Es wird wechselnde Tageskarten mit Schnitzeln und Salaten geben, ab April auch wechselnde Aktionen wie Spaghetti „all you can eat“, freitags XXL-Schnitzel, samstags Spezialitäten der indischen Küche, sonntags von 9 bis 12 Uhr Frühstück mit Blick auf den See.

Für die Sommermonate plant Mike Jey alle zwei Wochen Party, abwechselnd mit Reggae, Samba oder Techno-Musik und spontane Barbecue-Abende.

Das von der Stadt für 2,3 Millionen Euro großzügig umgebaute Strandbad hat es verdient, dass hier endlich das von Anfang an versprochene Leben einkehrt. Dass Interesse beim Publikum besteht, hat der neue Betriebsleiter schon am vergangenen Wochenende erlebt: Bei herrlichem Sonnenschein hatte er schnell die ganze Terrasse besetzt.

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