Volkmarsen

Klimaschutz und Wirtschaftsförderung

- Volkmarsen (es). Einen Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wirtschaftsförderung möchte die Stadt Volkmarsen leisten, wenn sie gemeinsam mit der Gemeinde Breuna in den kommenden Monaten nach modernen Konzepten zur Nutzung eneuerbarer Energien sucht.

Beide Gemeinden haben sich beim Bundesumweltministerium um einen Zuschuss für die Konzeptbetreuung beworben. Volkmarsen rechnet mit rund 50 000 Euro aus dem Fördertopf und vielen guten Ideen zur Stärkung heimischer Handwerksunternehmen und zur Entlastung Volkmarser Privathaushalte. Am Ende sollen alle profitieren, so das Ziel. Beraten lassen sich beide Gemeinden von der Kasseler Klima- und Energieeffizienz-Agentur (KEEA), unter deren Dach zwei Ingenieurbüros und ein Experte für moderne Kommunikation zusammengeschlossen sind. Gemeinsam wollen sie nicht nur Energiekonzepte entwickeln und umsetzen, sondern auch auf best möglichem Wege der Bevölkerung vermitteln. „Wir müssen die Leute mitnehmen und ihnen erklären, wie alles funktioniert und miteinander zusammenhängt. Nur so können wir gemeinsam erfolgreich sein.“ Dazu soll am Donnerstag, 9. Juni, um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Nordhessenhalle dienen. Hier sollen interessierte Unternehmer, Hauseigentümer, Bankenvertreter und Bürger zusammenkommen und überlegen, was in Volkmarsen getan werden kann, um zum einen den Ausstoß von Kohlendioxid zu vermindern und zum anderen erneuerbare Energie bestmöglich zu nutzen. Am Ende könnte die Gründung einer Genossenschaft stehen, die einen Solar- und/oder Windpark betreibt. Auch ein Biomassekraftwerk wäre denkbar. Mit den Erlösen können Wärmeschutzprojekte finanziert werden. Zunächst aber werden nur Ideen gesammelt.

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