Volkmarsen

Kompliment an Volkmarser Autofahrer

- Volkmarsen (-es-). Eine positive Zwischenbilanz der ersten Woche ohne Schilderwald in der Volkmarser Altstadt haben gestern Bürgermeister Hartmut Linnekugel und der Leiter der Polizeistation Bad Arolsen, Richard Bracht, gezogen.

Zwei positiv gestimmte Briefe und mehrere überwiegend positive Anrufe habe er entgegengenommen, berichtete der Rathauschef. Nur ein verärgerter Bürger habe sich in seiner ablehnenden Haltung nicht umstimmen lassen. Die Hauptkritik lautete, dass Tempo 20 auf Dauer wohl doch zu niedrig gegriffen sei, erklärte Linnekugel. Er werde daher dem Magistrat vorschlagen, auf Tempo 30 umzusteigen. „Wie erwartet hat sich nicht ein einziger Unfall wegen der neuen Verkehrsregelung ereignet, zog Richard Bracht von der zuständigen Polizeistation Zwischenbilanz und sprach den Volkmarser Verkehrsteilnehmern daher ein Kompliment aus. Bei ihm und seinen Kollegen seien weder positive, noch negative Rückmeldungen angekommen. Das spreche für die Akzeptanz der neuen Regelung. Ohne regelnde Verkehrsschilder seien die Verkehrsteilnehmer nunmal zu ständiger Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme und zur Beachtung der Vorfahrtsregelung „Rechts vor Links“ verpflichtet. „Man ist gezwungen, die Geschwindigkeit zu reduzieren und Blickkontakt aufzunehmen, wenn man im Gegenverkehr durch enge Straßen fährt“, bekräftigte Bracht. Im übrigen funktioniere das Konzept auch in vielen Neubaugebieten schon seit langer zeit. In Volkmarsen gebe es daher keine Unfallschwerpunkte, allenfalls einen Brennpunkt an der Einmündung der Warburger Straße Wiedelohweg. Auch diese Reaktionen gab es: Ordnungsamtsleiter aus anderen Städten spielen mit dem Gedanken, das Volkmarser Konzept zu übernehmen.

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