Mengeringhausen

Mit Konversion viel gewagt, manches schon erreicht

- Bad Arolsen-Mengeringhausen (-es-). Mit dem Abriss von 40 Mannschafts- und Funktionsgebäuden in der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne ist nun der Zustand hergestellt, den die Stadt mit dem Kauf des rund 30 Hektar großen Geländes vom Bund vertragsgemäß herstellen musste. Dafür hat die Stadt rund eine Million Euro aufgewendet. 60 Prozent kamen aus Konversionsmitteln des Landes HGessen.

„Wir haben durch den Abriss repräsentative Freiflächen geschaffen, die wir Investoren für ihre Firmenprojekte anbieten können“, bringt BEP-Geschäftsführerin Petra Gerhold die städtische Strategie auf den Punkt. Bisher konnten schon acht Gewerbebetrieb konnten angesiedelt werden. Das Spektrum reicht vom Holzfachmarkt bis zur Tiefbaufirma. Weithin sichtbar sind das Holzheizkraftwerk und das Asphaltwerk. In konkreter Planung ist ein Pelletierungswerk zur Herstellung von Holzpellets, mit denen auch private Holzheizungen betreiben werden können. Zur Herstellung und Trocknung der kleinen Holzpressstückchen werden große Menge Wärme benötigt. Die liefert das Holzheizkraftwerk, dass damit eine ideale Verwertung seiner Abwärme erfährt. Das erhöht den Wirkungsgrad und sorgt zusätzlich für eine höhere Einspeisevergütung für den produzierten Strom. Ständig ist die BEP-Geschäftsführung, zu der Kraft seines Amtes auch Bürgermeister Jürgen van der Horst gehört, mit der Suche nach neuen Nutzern für die vorhandenen Freiflächen auf dem ehemaligen Kasernengelände beschäftigt. Sofort verfügbar sind Lager- und Produktionshallen in einer Größenordnung von 100 bis 1100 Quadratmetern. Einzelne Hallen im ehemaligen Technischen Bereich der Kaserne verfügen über Schwerlastkräne. Auch Büroräume sind vorhanden. Darüber hinaus gibt es jede Mange freigeräumte Industrieflächen.

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