Musiker wollen verstorbene Angehörige würdigen

Konzert für Klavier, Alphorn und Geige mitten im Ruheforst

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Die Bühne ist gerichtet für ein Konzert mitten im Ruheforst zwischen Helsen und Kohlgrund. Das Klavier baut Hartwig Heine aus Kohlgrund auf. Unterstützung leisten Revierförster Oliver Wagemann, Carl Anton Prinz zu Waldeck und Py rmont und Revierförster Peter Pesta.  

Bad Arolsen-Helsen.  Es soll ein besonderes Konzert werden, zu ehren von vielen lieben Menschen, die im Ruheforst in Höhe der Kroneiche zwischen Helsen und Kohlgrund bestattet sind.

Die Idee dazu hatte der Pianist Ingo Dielschneider, der in Göttingen eine Musikschule betreibt. Sein Großvater war Erich Dielschneider, fürstlicher Revierförster in Eilhausen, der seine letzte Ruhestätte ebenfalls im Ruheforst fand.

Dielschneider begeisterte Hartwig Heine aus Kohlgrund für die Idee, gemeinsam mit seinem Gesangsverein „Accordia“ Canstein ein Konzert zu gestalten. Heine Enkelin musiziert in einem Streichquartett in Arnsberg und sagte ebenfalls ihre Teilnahme zu.

Schließlich konnte Heine noch Siegfrid von der Heide aus Willingen begeistern, sich mit seiner Alphorngruppe den Musikern anzuschließen.

Und so hat sich das ungewöhnliche Ensemble vorgenommen, am Sonntag, 29. September, um 17 Uhr mitten im Wald ein feierliches Konzert zu geben. Hierzu sind alle Interessierten bei freiem Eintritt willkommen. Mit Rücksicht auf die Instrumente muss das Konzert allerdings bei Regen ausfallen.

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