Bad Arolsen

Kreativität wird schon früh gefördert

- Bad Arolsen (-es-). Wenn die ehemalige Residenzstadt auch in Zukunft den Ehrentitel „Kulturhauptstadt des Landkreises“ tragen will, muss der Nachwuchs angemessen gefördert werden.

Mit den Jugendkulturtagen, die am Montag im Bürgerhaus eröffnet wurden und noch bis zum Sonnabend mit ganz unterschiedlichen Programmen locken, wollen die Macher um Ideengeber Rainer W. Böttcher beweisen, wie vielfältig die Jugendkultur in der Stadt jetzt schon ist. Das Spektrum reicht von Theatergruppen wie dem Jugendensemble „12 plus“ des Statt-Theaters über den ökumenischen Kinderchor von Kirchenmusikdirektor Jan Knobbe, die Instrumental- und Tanzangebote der Musikschule bis hin zu den Orchesterklassen und vielfältigen Ensembles der Christian-Rauch-Schule. Einen Querschnitt aus all dem und noch viel mehr zeigten die kleinen und großen Künstler vor rund 150 Zuschauern im Bürgerhaus. Dabei entlockte Moderator Thomas Korte dem Ersten Stadtrat Helmut Hausmann sogar das Bekenntnis, dass sich seine ganz persönliche Haltung zum Wert der Kulturpolitik in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt habe: Vor ein paar Jahren habe er noch gedacht, dass 500 Meter neuer Straßenbelag wichtiger seien als eine von der Stadt finanzierte Kulturveranstaltung. Heute sehe er das anders. Der stellvertretende CRS-Schulleiter Dr. Matthias Bohn formulierte etwa so: Fächer wie Kunst, Musik und Sport lassen die Schüler abheben und erkennen, dass es noch etwas anderes gibt, was das Leben spannend und lebenswert macht. Was die teilnehmenden Jugendensembles wie das CRS-Orchester und die Theatergruppe der Kaulbach-Schule noch so alles auf die Beine stellen, wird am Freitag ab 17 Uhr im Bürgerhaus vorgeführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare