EWF investiert in Modernisierung 1,6 Millionen Euro

Mit kühlem Kopf einstimmig für Bad Arolser Panoramasauna

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Die Saunalandschaft am Arobella Freizeitbad wird um eine große Panoramasauna erweitert.

Bad Arolsen. „Das Thema lädt zu heißen Diskussionen ein“, kommentierte der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Dr. Ulrich von Nathusius (Bündnis 90/Die Grünen) die Aussprache über die Erweiterung der Saunalandschaft am Arobella Freizeitbad.

Doch eine Kontroverse fand nicht statt, einstimmig und nach kurzer Aussprache votierten die Stadtverordneten für das Projekt. Für rund 1,6 Millionen Euro lässt die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH, die über einen steuerlichen Querverbund mit dem städtischen Bäderbetrieb verbandelt ist, eine neue Panoramasauna für 56 Besucher mit Ruhe- und Massageräumen bauen, das Bistro erweitern und einen kleinen Teich als Biotop anlegen.

Defizit steigt, Attraktivität auch

Die Stadtverordneten waren nach den Beratungen im Gesellschafterausschuss, der auch mit kommunalen Mandatsträgern besetzt ist, zu einem politischen Votum aufgerufen. Sie müssen auch höheren Zuschüssen aus dem städtischen Haushalt zustimmen: Im ersten Jahr steigt nämlich das von der Stadt zu tragende Gesamtdefizit um 115 000 Euro, in den folgenden Jahren verringert sich dieser Betrag.

„Die Sauna soll mehr Gäste anlocken ist auch ein Angebot an die Bürger in der Region“, erklärte Bürgermeister Jürgen van der Horst zur Begründung. In das Freizeitbad sei viel investiert worden, doch müssten die Angebote zeitgemäß sein und immer wieder modernisiert werden.

Neues Angebot für Gäste

Die Gäste müssten auch für Zeiten mit schlechtem Wetter etwas geboten bekommen. Sie würden in der Region auch Geld ausgeben.

„Es ist ja schön, wenn die Gäste Po an Po sitzen, doch wir müssen ihnen auch etwas bieten", sagte Uwe Gottmann (CDU). "Wir dürfen keinen Investitionsstau zulassen und müssen die Sauna modernisieren“, fügte er hinzu.

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