Waldbrandgefahr immer noch sehr hoch

Lagebesprechung vor der Tierschau in Bad Arolsen: Feuerwerk am Sonntag ist abgesagt

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Polizeistreife unterwegs: Auf dem Viehmarktsplatz herrschte eine lockere und entspannte Atmosphäre. Es gab, abgesehen von kleineren Streitigkeiten,  keine nennenswerten Vorkommnisse, die ein Einschreiten der Polizei nötig gemacht hätten.

Bad Arolsen. Es ist entschieden: Das Feuerwerk zum Ende des Kram- und Viehmarktes am Sonntagabend ist definitiv abgesagt. Das berichtet Bürgermeister Jürgen van der Horst nach der Lagebesprechung am Freitagmorgen.

Polizei und Feuerwehr seien sich mit dem städtischen Ordnungsamt einig gewesen, dass der Regen am Donnerstagabend nicht ausgereicht habe, die Waldbrandgefahr zu verringern. Deshalb sei es besser, das Feuerwerk erstmals in der Geschichte des größten Waldecker Volksfestes abzusagen.

Mit dem Feuerwerker habe man vereinbart, dass nur 30 Prozent der ursprünglich vereinbarten summe zu zahlen sei. Schließlich habe der auch schon Aufwendungen für die Vorbereitung gehabt. Die Pyrotechnik werde aber nicht abgebrannt. 

Im Rahmen der Sicherheitsbesprechung habe es auch ein großes Lob an alle Beteiligten bei der Festzugplanung gegeben. Rettungskräfte und Polizei hätten am Donnerstagabend  vor der Entscheidung gestanden, den Festzug trotz herannahender Gewitterfront starten zu lassen oder abzuwarten. 

Die Lageberichte aus dem Südkreis und aus Korbach seien alarmierend gewesen, so der Bürgermeister. Deshalb habe man sich entscheiden, das Ende des Regens abzuwarten. Zum Glück sei die Front nur abgeschwächt über Bad Arolsen hinweggezogen, so dass der Festzug mit einstündiger Verspätung dann guten Gewissens habe gestartet werden können.

Nach dem Regen war die Luft angenehm abgekühlt. Auf dem Viehmarktsplatz herrschte eine lockere und entspannte Atmosphäre. Es gab, abgesehen von kleineren Streitigkeiten,  keine nennenswerten Vorkommnisse, die ein Einschreiten der Polizei nötig gemacht hätten.

Impressionen vom nächtlich beleuchteten Viehmarktsplatz

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