Landau der erste von vier geplanten Standorten Wohngruppe für bis zu neun Kinder

Hilfe für Kinder in Not

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Ideal für eine Kinderwohngruppe ist das ehemalige Forsthaus in Landau aus ihrer Sicht: Nadine Wollmer (links) und Jana Westerwelle.  

Bad Arolsen-Landau. Leben zieht ein ins ehemalige Forsthaus an der Arolser Straße, das mehrere Jahre zum Verkauf stand: Eine Wohngruppe für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen wird demnächst hier eröffnet. Zuvor gibt es einen Tag der offenen Tür.

An der Spitze des Projekts stehen Jana Westerwelle und Nadine Wollmer als Geschäftsführerinnen. Beide haben langjährige Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe. Jana Westerwelle wohnt seit einem Jahr mit Mann und zwei Kindern auf der Heide in Landau. 

 Wenn der Umbau abgeschlossen ist, finden im Forsthaus bis zu neun Kinder ab sechs Jahren ein Zuhause, die aus verschiedensten Gründen nicht bei Mutter oder Vater bleiben können.

Das eigens entwickelte Konzept sieht heilpädagogische tiergestützte Hilfe vor: Zwei Minischweine, die auch für Allergiker gut verträglich sind, werden Mitbewohner sein. Zum Team gehören fünf Fachkräfte, die von denen immer eine, nachmittags auch zwei da sind.

Das Konzept ist laut Geschäftsleitung den Gegebenheiten in Landau angepasst inklusive Integration der Kinder ins Vereinsleben, Schulbesuch und eventuell auch Kindergarten.

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