Festzug zur Eröffnung des 362. Kram- und Viehmarktes

Landauer behalten Humor

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Die Kirmesmäken auf Weltreise.

Bad Arolsen - Der 362. Landauer Kram- und Viehmarkt wurde gestern Abend mit einem Festzug eröffnet, dessen Themen durch (angekündigte) Schließungen von Kneipe und Altenheim gesetzt wurden.

Bad Arolsen - Landau. Doch auch die negativen Entwicklun­gen halten die Landauer nicht davon ab, mit Humor und fantasievollen Beiträgen den Festzug attraktiv zu gestalten. Schließlich verleiht der Umzug dem Markt den würdigen Rahmen, wie Ortsvorsteher Jürgen Mewes bei der Eröffnung sagte. Er nannte es erfreulich, dass Burschen und Kirmesmäken mit der Zeltkirmes und die Landwirte mit ihrem Vieh zum Gelingen des Volksfestes beitragen. Heute dominieren Tierschau und Kirmes das Geschehen.

Mit der Verleihung des Rechts auf die Abhaltung eines Viehmarkts habe Graf Johann III. die Grundlage für den Kram- und Viehmarkt gelegt, der mehr als ein Volksfest sei, so Bürgermeister Jürgen van der Horst. Er symbolisiere Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein der Bergstädter. Mit Herzblut und Engagement gestalteten die Landauer ihren Markt. Gemeinsinn, Gemeinschaft und Identität der Bürger kämen durch das traditionelle Fest zum Ausdruck.

Zudem habe der Chef der Staatskanzlei und Demografiebeauftragte der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, bei seinem gestrigen Besuch einen guten Eindruck von Landau bekommen (siehe weiteren Bericht). Die Landliebe-Repräsentanten hätten gute Werbung für die Stadt gemacht, sagte der Rathauschef in Gegenwart des Bundestagsabgeordneten Ullrich Meßmer, von MdL Armin Schwarz, Stadtverordnetenvorsteher Marko Lambion und weiterer Angehöriger der städtischen Gremien.

Mit musikalischer Unterstützung des Spielmanns- und Fanfarenzuges Landau und des Spielmannszuges Udorf marschierten die Festzugteilnehmer­ durch die Bergstadt zum Festplatz. Die Eröffnungsfeier verlief fast wie gewohnt: Nur der übliche dritte Böllerschuss der Kanoniere blieb aus.

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