Feuer bei Erntearbeiten auf Weizenfeld bei Wetterburg ausgebrochen

So bringen Landwirte und Feuerwehren  Feldbrand unter Kontrolle

Feld brand bei Wetterburg: Übergreifen auf den Wald konnte verhindert werden. Foto: Feuerwehr Arolsen

 Arolsen-Wetterburg. Durch schnellen vereinten Einsatz von Landwirten aus der Umgebung und der verschiedener Feuerwehren konnte ein Feldbrand am Immenhof bei Wetterburg schnell eingedämmt werden. Zunächst drohte ein Übergreifen der Flammen auf den benachbarten Wald.

Bei Erntearbeiten auf dem weitläufigen Weizenfeld bemerkte der Mitarbeiter eines Lohnunternehmens in der Nähe seines Mähdreschers ein kleines Feuer auf dem Feld und schlug sofort Alarm. Möglicherweise wurden beim Überfahren eines Steines Funken geschlagen.

So halfen die Landwirte

Das Feuer griff bei der Hitze auf dem staubtrockenen Boden in Windeseile auf das übrige Weizenfeld und die Stoppeln des abgeernteten Ackers über und entwickelte dabei eine riesige Rauchwolke. Davon alarmierte, rückte drei Landwirte mit Güllefässern von 10 000 bis 25 000 Litern Kapazität zum ersten Angriff an.

Unterdessen rückten  die rund 90 Feuerwehrleute der Wehren aus Bad Arolsen, Wetterburgerburg, Helsen, Neu-Berich, Külte und Volkmarsen anrückten und dank der Vorarbeiten der Bauern schnell das Feuer in den Griff bekamen.

Waldbrandgefahr

Die Wehren waren auch wegen eines drohenden Waldbrandes alarmiert worden und rückten entsprechend vorbereitet aus, wie Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer berichtete. Ausdrücklich gelobt wurde der Einsatz der Landwirte. Das Feld war auf einer Fläche von über einen Hektar abgebrannt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Aufgrund der Hitze und der Trockenheit besteht hohe Waldbrandgefahr. Noch ist kein Betretungsverbot wie in anderen Teilen der Bundesrepublik verhängt worden. Aber Rauchen, offenes Feuer und das Wegwerfen von Flaschen, die wie Brenngläser in der Sonne wirken, sind natürlich verboten.

So werden Helikopter eingesetzt

Die Feuerwehren sind entsprechend vorbereitet und gerüstet. Auch sind die Landwirte angesprochen worden, um im Ernstfall Löschwasser aus Güllefässern bereitzustellen. 

Ein Konzept des Landes Hessen zur Bekämpfung von Waldbränden sieht in dieser Region auch den Einsatz der Polizei-Hubschrauberstaffel in Ihringshausen vor, wie Stadtbrandinspektor Meyer berichtet. 

Die Piloten können dann mithilfe von Behältern, die etwa am Twistesee mit Wasser befüllt werden können, das benötigte Löschwasser zur Bekämpfung des Feuers abladen. Die Feuerwehren selbst sind zudem mit Faltbehältern zum Sammeln von Löschwasser ausgerüstet. 

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