Kreisverkehrswacht hat ihren Sitz in Bad Arolsen

Das leisten sie ehrenamtlich für mehr Verkehrssicherheit im Waldecker Land

Die Verkehrswacht Waldecker Land ehrt treue Mitglieder, auf unserem Bild (v.l.) Manfred Valentin, Vorsitzende Claudia Schubert, Eric Verheye und Stadtrat Udo Jost. Foto: Sandra Simshäuser

Bad Arolsen. Um für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen, stellen die Mitglieder der Verkehrswacht Waldecker Land große Teile ihrer Freizeit zur Verfügung.

So wurden im vergangenen Jahr rund 1480 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in 134 Veranstaltungen, Kursen und Schulungen erreicht. Allein in diese haben die ehrenamtlichen Verkehrswächter 916 Stunden Arbeit investiert.

Hinzu kommen Aktivitäten wie das Anbringen von Spannbändern, um an vielbefahrenen Stellen auf Schulanfänger aufmerksam zu machen.

Eine Aufgabe, die in erster Linie von den 22 Aktiven des Vereins getragen wird, wie Vorsitzende Claudia Schubert in der Geschäftsstelle an der Hagenstraße erklärte.

Auch Stadtrat Udo Jost äußerte sich anerkennend über die geleistete Arbeit, schließlich sei man in der Fläche auf das Auto angewiesen.

Was leistet die Kreisverkehrswacht in Waldeck-Frankenberg?

Das Einsatzspektrum der Verkehrsexperten kann sich erneut sehen lassen. Mit dem Programm „Kind und Verkehr“ wurden 305 Eltern von Kindergartenkindern erreicht. Rund 350 Kinder nahmen an der Aktion „Kinder im Straßenverkehr“ teil.

Über die Landesverkehrswacht Hessen war der Verein an der Radfahrausbildung der Jugendverkehrsschulen beteiligt. Mit der Aktion junge Fahrer waren die Verkehrswächter an vier Berufsschulen im Kreis zu Gast und erreichten 610 Schüler.

An den Sehtests dürfe nicht gespart werden, hieß es. Dabei komme immer wieder heraus, dass auch junge Leute Sehschwächen hätten, berichtete Schubert. So habe man sich im Vorstand entschieden, dieses Angebot aus der Vereinskasse zu bezuschussen.

An Fahrsicherheitstrainings nahmen 213 Auto- sowie 132 Motorradfahrer teil.

Für mehr Aufmerksamkeit im Bereich der Grundschule Wrexen soll das Dialog-Display aus der Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ des Hessischen Wirtschaftsministeriums, ADAC Hessen-Thüringen und der Landesverkehrswacht sorgen, das per Losverfahren an die Stadt Diemelstadt ging.

Generell sei es wünschenswert, dass sich Menschen in den Nachbarkommunen fänden, um problematische Verkehrsbereiche anzusprechen, sagte Schubert. In Volkmarsen würden diese bereits alle zwei Jahre dokumentiert.

Die Verkehrswächter, die überwiegend aus dem Raum Bad Arolsen kommen. wollen beim Hessentag in Korbach wird eine Abordnung für drei Tage mit dem Überschlagsimulator auf dem Platz der Rettungskräfte bereitstehen. Mit kostenfreien Programmen soll zudem die Generation 60+ angesprochen werden.

Mehr dazu im Internet: www.kreisverkehrswacht-waldeck-frankenberg.de

(Von Sandra Simshäuser)

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