Bad Arolsen

Letzte Gefechte in der Karwoche

- Bad Arolsen (-ah-). Die letzten Kriegstage in Waldeck-Frankenberg beleuchtete der Bad Arolser Historiker Dr. Bernd-Joachim Zimmer in einem Vortrag im mit 130 Zuhörern vollbesetzten Christian Daniel Rauch-Museum.

Die ländliche Region, die bisher weitgehend von Kriegshandlungen verschont geblieben war und in der die Menschen sich Ende März auf die Osterfeiertage und die Konfirmation vorbereiteten, rückte durch den Vormarsch der III. US-Panzerdivision in den Blickpunkt der Kriegsereignisse in Deutschland. Schließlich hatten die Westalliierten den Rhein überschritten und wollten nun weiter nach Mitteldeutschland vorrücken, wo sie sich dann später an der Elbe bei Torgau symbolträchtig mit Soldaten der Roten Armee trafen. Ziel des Vormarsches von Westdeutschland her war das Einschließen der letzten deutschen Militärverbände im so genannten Ruhrkessel. Dazu mussten die Amerikaner auch durch das Frankenberger und das Waldecker Land vorrücken.Den Amerikanern gelang an einem Tag in der Karwoche der mit 157 Kilometern längste Vorstoß eines Panzerverbandes während des Zweiten Weltkriegs, wie Dr. Zimmer bei der Veranstaltung in Kooperation mit dem Museum, dem Museumsverein, dem Waldeckischen Geschichtsverein und dem Internationalen Suchdienst erklärte.Mehr dazu in der gedruckten Ausgabe am Samstag, 3. April 2010.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare