Ein Wallach musste getötet werden

Losgerissene Pferde bei Canstein angefahren 

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Ein Pferd wurde bei Canstein von diesem Pkw voll erfasst und musste getötet werden.

Massenhausen/Canstein. Ein Wallach musste nach dem Zusammenstoß mit einem Pkw am Donnerstagabend getötet werden. Eine Stute wurde verletzt, ebenso erlitt die Fahrerin des Wagens Verletzungen.

Weitere Aktualisierung am 12.1.2018

Was war geschehen? Ein Skoda war in eine Gruppe ausgebüxter Pferde gefahren und hatte dabei einen Wallach so schwer verletzt, das ein hinzugerufener Tierarzt das Pferd von seinen Leiden erlösen musste. 

Was geschah der Pkw-Fahrerin?

Auch die Pkw-Fahrerin erlitt beim Aufprall des Pferdes auf Motorhaube, Dach und Windschutzscheibe Verletzungen. Die 66-jährige Fahrerin aus Diemelsee wurde im Pkw eingeklemmt und musste durch die sofort alarmierte Feuerwehr Massenhausen befreit werden. Die Frau wurde ambulant im Krankenhaus versorgt, sie war nur leicht verletzt.

 Nach Polizeiangaben sollten vier Pferde von einer Koppel bei  Gembeck in den Stall getrieben werden, als plötzlich eine bislang unbekannte Person mit Hunden und einer Taschenlampe die Tiere in Panik versetzte. 

Woher kamen die Pferde?

Daraufhin rasten die Pferde über Wiesen und Felder in Richtung Gut Frederinghausen davon und kamen in den Bereich der Landesstraße 3078, die von Massenhausen in Richtung Canstein führt. 

Hier überquerte das Quartett die Fahrbahn, wobei ein aus Richtung Canstein herannahender Skoda Fabia eines der Tiere frontal erfasste und ein zweites Pferd leicht berührte. Während der Wallach mit  verschiedenen Verletzungen auf der Straße zusammenbrach, war eine der Stuten am Straßenrand mit einer Beinverletzung stehen geblieben.

Woher kam die Hilfe?

Den am  Donnerstag gegen 20.35 Uhr alarmierten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Massenhausen  bot sich  ein schreckliches Bild. Sie mussten mit Scheinwerfern die Unfallstelle ausleuchten, auf der der schwer verletzte Wallach lag und der stark beschädigte Skoda Schlimmes befürchten ließ.

 Mit 18 Einsatzkräften aus Massenhausen rückte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Seebold zur Unfallstelle aus. Die Kameraden um Benjamin Viering leuchteten die Einsatzstelle aus. Parallel dazu wurde die Landesstraße mit Pylonen und Warnblinkleuchten zwischen Massenhausen und dem Abzweig nach Vasbeck voll gesperrt. 

Wer warnte weiter Fahrer?

Verkehrsposten leiteten den Verkehr weiträumig um. Ein Tierarzt kümerte sich  um die verletzten Tiere. Mithilfe eines Frontladers wurde  das leblose Pferd von der Straße gezogen. 

Die nur leicht verletzte Stute konnte durch Verkehrsteilnehmer eingefangen und an die Tierhalterin übergeben werden. Es wurde später vorsorglich in eine Tierklinik eingeliefert. Die beiden anderen Pferde wurden ebenfalls eingefangen.

Wie lange dauerte die Sperrung?

 Die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Arolsen orderten einen Bergungsdienst und ließen den silbergrauen Skoda abschleppen. Um 22.20 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden. (112-Magazin)

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