Louise speit Feuer und Rauch

Louise speit Feuer und Rauch: Die Rhoder Kanoniere haben gestern das Schützenfestjahr mit den Kanonen Kranich und Louise eingeschossen. Die sehr viel schwererer Blücher-Kanone blieb diesmal im Depot. Sie kommt spätestens im Juli wieder zum Einsatz. Foto: Elmar Schulten

Diemelstadt-Rhoden - Mit Böllern aus ihren Kanonen und Salutschüssen der Musketiere haben die Rhoder Schützen am Neujahrstag das Schützenfestjahr eröffnet.

Vorsitzender Jürgen Pätsch appellierte an die auf dem Kirchplatz versammelten Schützenfamilien, gerade im Schützenfestjahr wieder enger zusammenzurücken und die Gemeinschaft zu pflegen. Nur so könne das große Schützenfest gelingen, das vom 24. bis 27. Juli nach fünfjähriger Pause wieder gefeiert wird.

Bürgermeister Elmar Schröder verband seine Neujahrswünsche mit einem Blick auf großen Baustellen in der Altstadt und versprach, dass bis zum großen Fest auch der Platz vor dem Schloss und dem Grünewaldheim in neuem Glanz erstrahlen werde.

Auch Schützenkönig Reinhold Polzer stimmte in die Vorfreude auf das große Heimatfest ein. Während ihm die Ehre des ersten Kanonenschusses gebührte, wurde seine Königin Heidi Polzer von den Musketieren eingeladen, einen Salutschuss mit dem Vorderladergewehr abzugeben.

Traditionell wird das Rhoder Schützenfestjahr am Neujahrstag mit Geschützdonner aus den Kanonen der Kanonengruppe „Blücher“ begrüßt.

Die Kanoniere um Roland Melcher hatten dazu ihre Kraninch-Kanone und die Louise vor das Grünewaldheim gezogen. Die sehr viel größere und schwerere Blücher blieb diesmal im Depot. Spätestens zum Schützenfest kommt auch sie zum Einsatz.

Bevor das neue Jahr so richtig eingeschossen wurde, hatten sich die Rhoder in der Kirche versammelt, um Pfarrerin Claudia Engler einen Neujahrsgottesdienst zu feiern.

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