Sauna und Schwimmbecken des Freizeitbads Arobella vor 20 Jahren eröffnet

Magistrat kam bei der Arobella-Eröffnung ganz schön ins Schwitzen

Fünf Männer sitzen voll bekleidet in einer Sauna, die aber nicht angeheizt ist.
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Foto aus vergangenen Zeiten: Das Bild wurde bei der feierlichen Inbetriebnahme des Freizeitbads Arobella in Bad Arolsen am 15. Dezember 2000 aufgenommen. Es zeigt den damaligen Magistrat in der noch nicht angeheizten Erdsauna. Von links der damalige Bürgermeister Gerhard Schaller, Stadtverordnetenvorsteher Hans-Peter Wagner, und die damaligen Stadträte Volker Ashauer, Helmut Hausmann und der inzwischen verstorbene Otto Engelhard.

Am 15. Dezember 2000, heute vor 20 Jahren, wurde das Freizeitbad Arobella feierlich eröffnet. Das Ereignis markierte das gute Ende einer über zehn Jahre teils sehr hitzig geführten öffentlichen Debatte, die alle Arolser lange beschäftigte.

Bad Arolsen - Weil das 1970 eröffnete städtische Hallenbad im Thieletal eine grundlegende Sanierung nötig gehabt hätte, und weil Bad Arolsen aus Sicht einiger Stadtväter als aufstrebendes Heilbad ein damals modernes Spaßbad verdient hätte, wurde schon in den 90er Jahren über einen Neubau in der Nähe des Welcome-Hotels diskutiert.

Dort, wo heute die Schön-Klinik steht, hätte ein Spaßbad mit Schiffsbug entstehen sollen. Pläne gab es schon. Die Diskussion entzweite damals die Fraktionen im Stadtparlament, so dass der angehende Bürgermeister Gerhard Schaller in seinem Wahlkampf eine andere Lösung aus dem Köcher zog.

18 Monate Bauzeit

Nach weiteren Diskussionen und mit der Zusage eines 10,5-Millionen-Mark Darlehens der Landesregierung sowie einem Zuschuss über 500.000 D-Mark wurde schließlich nach 18 Monaten Bauzeit das 17 MillionenMark teure Arobella-Bad feierlich eröffnet.

Die Bade- und Saunalandschaft mit Sportbecken und Fitnesscenter im Keller erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Als besonderer Umsatzbringer hat sich das vielfältige Saunaangebot erwiesen. Deshalb wurde die Sauna auch im Frühjahr 2020 noch einmal kräftig erweitert.

Um den defizitären Schwimmbadbetrieb möglichst wirtschaftlich abzubilden und um einen steuerlichen Querverbund nutzen zu können, wurde der Betrieb des Arobella-Bades schon vor Jahren vom städtischen Bäderbetrieb an den Energieversorger EWF übertragen. (Elmar Schulten)

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