Großes Heimatfest lässt sich mit Corona-Gefahr nicht unbeschwert feiern

Mengeringhausen verschiebt Freischießen auf 2022

Der Eiserne Heinrich alias Markus Köhler in Ritterrüstung beim Freischießensfestzug 2014.
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Auf Bilder wie dieses müssen die Mengeringhäuser noch ein Jahr länger warten: Graf Heinrich der Eiserne alias Markus Köhler beim Freischießen 2014.

Dieser Paukenschlag war zwar erwartet worden, erschüttert aber dennoch das Schützenwesen im Waldecker Land:

Bad Arolsen Mengeringhausen - Der Vorstand der Schützengesellschaft Mengeringhausen hat am Donnerstagabend bei einer historischen Sitzung in der St.-Georg-Kirche beschlossen, das Freischießen, das nach siebenjähriger Pause eigentlich im Sommer 2021 hätte stattfinden sollen, auf das Jahr 2022 zu verschieben. Die Hauptfeierlichkeiten sind nun vom 15. bis 20. Juni 2022 terminiert.

„Verschiebungen im Festrhythmus hat es beim Mengeringhäuser Freischießen in vergangenen Jahrhunderten nur in Kriegs- und Pestzeiten gegeben“, so Vorsitzender Wilhelm Müller. Für 2021 sei zu befürchteten, dass die Gefahr durch die Corona-Pandemie noch nicht ausgestanden sei. Unter diesen Rahmenbedingungen erscheine es unmöglich, ein unbeschwertes Heimatfest in Zelten und in großen Menschenmengen zu feiern.

Weitere Detailinformationen für die kommende Woche angekündigt

In den kommenden Tagen will sich der Vorstand noch einmal ausführlich zu den Beweggründen für die Verschiebung und die weiteren Planungen äußern.

Auch die mit den Mengeringhäuser Schützen verbundenen historischen Schützen in Lütersheim und Rhoden haben ihre Schützenfeste schon auf 2022 verschoben. Weitere Schützengilden könnten folgen. (Elmar Schulten)

Hier geht es zur Bildergalerie mit den schönsten Fotos vom Freischießen 2014.

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