Haushaltsausschuss in Berlin bewilligt Mittel

3,8 Millionen Euro vom Bund  für Stadion in Bad Arolsen 

Der Hartplatz am Beekmann-Stadion. Foto: Armin Haß

Bad Arolsen – Mit dem  Beschluss im Haushaltsausschus des Bundestages wurde der Startschuss für ein „Inklusives Sportzentrum“ in Bad Arolsen gegeben. Die Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher (SPD) teilte mit, dass der Bund für dieses Projekt einen Zuschuss von 3,8 Millionen Euro bereitstellen wird.

In der Sitzung des Haushaltsausschusses am Mittwoch wurden der Umbau und die Erweiterung der Sportanlage Richard-Beekmann-Stadion zu einem „Inklusiven Sportzentrum“ beschlossen. Insgesamt sind dafür über fünf Millionen Euro veranschlagt worden.

Das ist inklusiv

Dazu erklärt Bundestagsabgeordnete Dilcher: „Mich hat das Projekt sofort überzeugt, denn das „Inklusive Sportzentrum“ schafft eine barrierefreie Sportinfrastruktur, und zwar für alle Menschen. Zudem bündelt es Vereins- und Sportangebote an einem Ort und das ganzjährig. „

Der Hartplatz am Beekmann-Stadion. Foto: Armin Haß

Dabei würden Ressourcen der Vereine genutzt und vorhandene bauliche Infrastrukturen optimiert. Sie äußerte sich „überzeugt, dass mit dem Inklusiven Sportzentrum ein Leuchtturmprojekt in unserer Region entsteht, das Bürgerinnen und Bürgern – mit und ohne Beeinträchtigung – ein breites Spektrum an Sportangeboten zur Verfügung stellt“.

Das bietet sich für Sporttreibende

Bürgermeister Jürgen van der Horst: „Das ist ein tolles Ergebnis, das ganz wesentlich dem Einsatz von Frau Dilcher geschuldet ist. Mit der Umsetzung des Projektes eröffnen sich ganz neue Perspektiven für die Entwicklung des Schul- und Vereinssports in Bad Arolsen.“

Der Planungsansatz unter Beteiligung der Vereine, Schulen, Sozialeinrichtungen und Stadtverwaltung, das vielfältige Angebot an sportlichen Disziplinen mit Integration des Schulsports, der Angebote des Jugendzentrums und des Bathildisheims sowie die bauliche Ertüchtigung des Gesamtareals rundeten das Projekt ab und gäben ihm ein überregionales Alleinstellungsmerkmal. 

Bundesprogramm aufgestockt

Die Bundesregierung setzt seit 2015 das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ um. Aufgrund des immer noch bestehenden hohen Förderbedarfs hat der Haushaltsausschuss in seiner so genannten Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2020 das Bundesprogramm um weitere 200 Millionen Euro verstärkt. Die Förderung soll 2020 bis 2024 erfolgen.

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