Flutlichtwagen mit starken LED-Scheinwerfern

Mit diesem neuen Fahrzeug beleuchtet  Arolser Feuerwehr Einsatzort

Neues Flutlichtfahrzeug der Stützpunktfeuerwehr Bad Arolsen: Udo Salesch (rechts) bedient die klappbaren Masten. Neben ihm, von rechts: Bürgermeister Jürgen van der Horst, Herbert Müller (Hersteller), Stadtrat Harry Becker, Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, Gerätewart Harald Butterweck und Wehrführer Gordon Kalhöfer. Foto: Armin Haß

 Bad Arolsen. Ein nagelneues Flutlichtfahrzeug wurde am Feuerwehrstützpunkt Bad Arolsen übergeben. Mit moderner und leistungsstarker LED-Technik ausgerüstet, kann ein Einsatzort von dem ausklappbaren Masten weitflächig ausgeleuchtet werden.

52 .000 Euro gab die Stadt, 2600 Euro stellte die Kameradschaft der Feuerwehr zur Verfügung, zudem wurde der Erlös aus dem Verkauf des alten Fahrzeugs eingesetzt.

So war Feuerwehr beteiligt

Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer hob neben der großen Unterstützung durch den Magistrat die Finanzierung durch den Feuerwehrverein hervor, der bereits für die Drehleiter und den Einsatzleitwagen Spenden bereitstellte. 

Die Planungsgruppe der Wehr und die Brandschutztechnikfirma Müller aus Zierenberg entwickelte gemeinsam den bedarfsgerechten Aufbau auf einem Ford Transit-Chassis. Gegenüber dem alten Flutlicht mit 9000 Watt kommt der mit LED ausgestattete Lampenkopf auf 870 Watt. Die Leuchtkraft ist dennoch hoch, die Stromaufnahme jedoch gering.

 Das ist noch geplant

Der Stromerzeuger mit 13 Kilovolt-Ampere (kVA) bietet daher Reserven für die Versorgung weiterer Geräte. Als Gerätewagen ist das Fahrzeug noch mit einem so genannten Schnelleinsatzzelt und einer Tauchpumpe ausgerüstet. Die Bedienung ist so einfach, so Firmenchef Herbert Müller, dass eine kurze Einweisung reiche.

 „Ein kleiner Baustein in einer umfassenden Strategie, um den Brandschutz auch in Zukunft garantieren zu können“, sagte Bürgermeister Jürgen van der Horst unter Hinweis auf die in den nächsten Jahren anstehenden siebenstelligen Investitionen. In Kürze wird unter anderem das Feuerwehrhaus Schmillinghausen neu gebaut, außerdem werden diverse Fahrzeuge angeschafft.

So macht sich Fahrzeug bezahlt

„Egal wie teuer das Fahrzeug ist, es macht sich schon bezahlt, wenn nur ein Leben mit dessen Hilfe gerettet wird“, sagte Christian Engelbracht für den Kreisfeuerwehrverband.

Der erste Beleuchtungswagen der Arolser Wehr, ein Hanomag von 1973, wurde mehrfach umgebaut, wie Wehrführer Gordon Kalhöfer berichtete. 2002 wurde das Fahrgestell des lang gedienten Dachdecker-Lkw des Kameraden Erich Mazarin mit den Flutlichtmasten bestückt. Wegen neuer Abgasnormen und Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung wurde das neue Fahrzeug beschafft. Kalhöfer dankte, dass der Magistrat auch die Verteuerung mitgetragen habe.

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