Musikschule Bad Arolsen präsentiert Tänzer und Instrumentalisten

Musikalischer Nachwuchs ganz groß

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Bad Arolsen - Mit Tänzen und Melodien haben rund 120 kleine und größere Schüler der Musikschule Bad Arolsen ihr Können im Saal des Bathildisheims vorgestellt.

Aller Anfang ist schwer - das gilt auch und gerade dann, wenn Kinder lernen, ein Instrument zu spielen. Doch Üben kann auch mächtig Spaß machen, wie einige Musikschulanfänger zuerst hochkonzentriert, dann mit strahlenden Gesichtern beim ersten „Kids-Konzert“ vorführten.

Ein paar Takte am Klavier oder kurze Passagen auf der Querflöte konnten die jüngsten Musikschüler bereits nach wenigen Monaten vorweisen. Das ist auch der Sinn des „Kids-Konzerts“: einen sicht- und hörbaren Übergang von der Musikalischen Früherziehung zum Instrumentalunterricht zu schaffen. „Beim Kids-Konzert machen nur Schüler mit, die seit maximal einem Jahr Unterricht haben“, erklärte Musikschulleiter Daniel Senft zu der Neuerung beim Musikschultag. Ein wenig länger sind da schon die Kinder und Jugendlichen aus dem Vororchester dabei. Mit einer Instrumentenriege vom Cello bis zum Kontrabass eröffneten sie mit dem Evergreen „Moonriver“ das gut besuchte Konzert. Anschließend hatten die jüngsten Tänzerinnen mit märchenhaften Kostümen und Tänzen zur Musik aus dem „Dornröschen“-Ballett ihren Auftritt. Ebenfalls unter Leitung von Kirsten Schmidt traten die jugendlichen Ballerinas sowie das Jazztanz- und Hiphop-Ensemble auf. Neben mehreren Solo-Schülern und dem Gitarrenensemble wirkten zudem als jüngste „Musici“ die Mädchen und Jungen der Musikalischen Früherziehung mit.

Kinder, die nach so viel Anregung selbst mal an der Gitarrenseite zupfen oder eine Geige in die Hand nehmen wollten, hatten im Foyer unter Anleitung der Instrumentallehrer dazu Gelegenheit. Der Musikschule und ihren Schülern kommt überdies der Erlös des Kuchenbufetts zugute, das der Förderverein ausgerichtet hatte.(sim)

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