Musikwissenschaftlerin Dorothee Oberlinger präsentiert hintersinniges Festspielkonzept

Vorfreude auf Barockfestspiele

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Professor Dorothee Oberlinger präsentierte am Freitag als künstlerische Leiterin der Barockfestspiele das neue Konzertprogramm für 2016.  Stilecht eskortiert wird sie auf dem Foto von Claudia Wagener (l.) und Stefanie Hustadt in Barockkostümen.

Bad Arolsen. Professor Dorothee Oberlinger präsentierte am Freitag als künstlerische Leiterin der Barockfestspiele das neue Konzertprogramm für 2016.  Der Ticketverkauf beginnt rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft am Montag im Touristik-Service der Stadt Bad Arolsen.

„Luftparadiese“ lautet das Motto der Barockfestspiele im kommenden Jahr. Die erneut mit dem Echo-Preis für klassische Musik ausgezeichnete künstlerische Leiterin, Professor Dorothee Oberlinger, erläuterte gestern im Rathaus an der Großen Allee ihr Konzept für die Festspiele im kommenden Frühjahr.

Der Begriff „Luft“ stehe für Blasinstrumente und Gesang, „Paradies“ für Illusionen, Wunschträume. Tatsächlich enthält das Festspielkonzept für die 31. Festspiele eine Menge träumerischer und verspielter Elemente, auf die sich Künstler und Publikum gleichermaßen einlassen sollten.

Schon das Eröffnungskonzert bietet mit Franceso Cavallis Oper „La Callisto“ eine Begegnung mit großen Marionetten, die die Geschichte der Nymphe Callisto mit komischen Szenen im Stile der Commedia dell’arte erzählen. Die Marionettencompany Butchy a loutky hat mit dem tschechischen Collegium Marianum eine Puppenversion der Oper erarbeitet. In der „Matinee junger Künstler“ stellt Professor Oberlinger ihre Blockflötenklasse am Maozarteum in Salzburg vor. Der Name „Praetorius XXI“ bezieht sich auf den spätmittelalterlichen Musikwissenschaftler Praetorius, der 1615 postulierte, dass das ideale Blockflötenensemble aus 21 Spielern zu bestehen habe .– Eine lebendige Orgel mit 21 Flötenspielern.

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