Von Transporter erfasst und zu Fall gebracht 

Nach Unfall macht Verletzter am Boden liegend zuerst ein Selfie 

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Unfall beim Abbiegen an Fußgängerampel

Mengeringhausen. Unglaublich, wie sehr Smartphones, Mobiltelefone mit eingebauter Kamera, das moderne Leben beeinflussen.

Polizeibeamte aus Bad Arolsen sind am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr zu einem Unfall mit Fußgänger bei Emmashöhe gerufen worden. Es stellte sich heraus, dass dort ein 58-jähriger Mengeringhäuser, der mit seinem VW-Transporter mit Pritsche auf dem Weg zur Arbeit nach links auf den Zubringer zur Bundesstraße B252 abgebogen ist.

Die Ampel zeigte für ihn ebenso grünes Licht wie für den entgegenkommenden 33-jährigen Fußgänger, der gerade mit seinem Handy beschäftigt war.

Während der Transporterfahrer von der tief stehenden Sonne geblendet war und den Fußgänger zu spät erkannte, war der Fußgänger zu sehr mit seinem Handy beschäftigte und beachtete daher den Autofahrer nicht.

So wurde der Fußgänger von der rechten Fahrzeugseite erfasst und zu Boden gestoßen. Dabei zog er sich Gesichtsverletzungen und einen Nasenbeinbruch zu.

Noch im Liegen habe der Fußgänger seine Verletzungen mit einem Selfie, einem Selbstportrait mit seiner Handykamera, dokumentiert, so die Polizei. War das nun ein gutes Zeichen und Beweis dafür, dass der Verunglückte nach seinem Sturz noch bei Bewusstsein war? (es)

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