25-Jahres-Vertrag zwischen Wohungsbaugenossenschaft und Bad Arolser Nahwärme GmbH

Nahwärme beheizt Haushalte in Bodelschwinghstraße

Die Bad Arolsen Nahwärme GmbH (BAN) versorgt demnächst auch die Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft in der Wilhelm-von-Humboldt-Straße und in der Bodelschwinghstraße mit Nahwärme. Unser Bild zeigt v. l. Volker Schultze und Karl-Hermann Luckey von der Wohnungsbaugenossenschaft, BAK-Geschäftsführer Dr. Gerhard Wüllner und BAN-Geschäftsführer Rainer Rose. Foto: Elmar Schulten

Bad Arolsen. - Wärme aus heimischen Holzhackschnitzeln versorgt demnächst auch die Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft in der Wilhelm-von-Humboldt-Straße 2/4, 6/8 und in der Bodelschwinghstraße 14. Damit werden von den insgesamt 604 Wohnungen der Wohnungsbaugenossenschaft 229 mit dem umweltfreundlichen Energieträger beheizt.

Die ersten Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft wurden bereits 2002 an das Heizwerk neben dem Arobella-Bad angeschlossen. Seitdem habe es so gut wie keine Störungen gegeben, schwärmt Volker Schultze von der Wohnungsbaugenossenschaft.

Deshalb habe man sich jetzt entschieden, die alten Heizungsanlagen nicht zu erneuern, sondern durch Wärmetauscher der Nahwärme GmbH ersetzen zu lassen. Das sei gut für die Wohnungsbaugenossenschaft, gut für die Nahwärme-Tochter der Stadt und gut für die Mieter, die einen vergleichsweise günstigen Tarif für ihre Wärme zahlen. Der Wärmelieferungsvertrag wurde auf weitere 25 Jahre verlängert.

Damit verlängert sich das Leitungsnetz der BAN auf 4,4 Kilometer wie Geschäftsführer Rainer Rose vorrechnet. Über unterschiedliche Leitungsstränge werden die Senioren-Residenz, das Rathaus, das Bürgerhaus und das Alte Post-Gebäude ebenso beheizt, wie 75 Prozent des Arobella-Bades, das Wohngebiet Marie-Calm-Straße und eben die Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft.

Mit der neuen Ausbaustufe ist die Kapazität des Heizwerkes ausgereizt. Mehr lässt sich vorerst nicht anschließen.

85 Prozent der Wärmeenergie des Heizwerkes werden übers Jahr gerechnet von Holzhackschnitzeln geliefert. Nur für die Wartungszeiten und Spitzen im Winter werden 15 Prozent Öl in einem zweiten Kessel verheizt.

Die Einsparung an klimaschädlichem CO2 durch nachwachsendes Holz ist enorm: Im Durchschnitt kommt das Heizwerk auf 2850 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr. Das entspricht einer Heizölmenge von rund 920.000 Litern.

Für die Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft ergibt sich eine jährliche CO2-Ersparnis von 108 Tonnen oder 212000 Litern Heizöl. (es)

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