Magistrat nimmt Bestandsaufnahme vor

Neue Diskussion über Zukunft der Freibäder in Bad Arolsen

Über die Zukunft des Freibads in Mengeringhausen machen sich der Förderverein und der Magistrat Gedanken. Unser Bild zeigt, von links: Alfred Troll, Kassierer im Förderverein Walmebad, mit Jörg Wiegartz (Badeaufsicht) und Vereinsvorsitzendem Alfred Reuter am Schwimmerbecken. Foto: Sandra Simshäuser

 Mengeringhausen – Was sehen die kommenden Jahre für das Mengeringhäuser Walmebad vor?  Beim Förderverein  entspann sich eine angeregte Diskussion um die mittelfristige Zukunft des Freibads und der gesamten Bad Arolser Bäderlandschaft.

Wie sehr der Förderverein hinter seinem Walmebad steht, hatten zuvor die Vorsitzenden Wolfgang Riehl und Alfred Reuter deutlich gemacht.

Viele Stunden im Einsatz

Unzählige Wartungs-, Pflege- und Reparaturarbeiten bestimmen schon Monate vor Saisonbeginn die Arbeit von Vorstand und Helfern. Ohne Büroarbeiten sei man dabei im vergangenen Jahr auf 600 Stunden gekommen, stellte Alfred Reuter fest.

Der Jahrhundertsommer hatte es dann mit 15 .000 Besuchern an 102 Tagen nicht minder in sich. „Da sind wir manchmal an unsere Grenzen gekommen“, bekannte Wolfgang Riehl.

So vielseitig ist das Angebot

Mit zahlreichen Helfern und Badeaufsichten wurde der Andrang gestemmt. Drei Spielenachmittage, Abendkino und das Aquajoggingangebot zogen zusätzliches Publikum an. Auch die Karl-Preising-Schule fand sich mit einer Schülergruppe zu wöchentlichen Schwimmstunden im Freibad ein.

Keine Frage, dass die Vorbereitungen für die anstehende Badesaison längst wieder begonnen haben. Die Eröffnung ist für den 25. Mai vorgesehen.

Hohe Kosten

Wie Alfred Reuter berichtete, hat der Verein den Förderantrag für das Schwimmbadinvestitionsprogramm „Swim“ der Hessischen Landesregierung über den Sportkreis eingereicht. Ein Problem dabei sei, dass die gesamten Sanierungskosten den Betrag von 100. 000 Euro nicht überschreiten dürften. Darin seien etwa die Kosten für einen neuen Filter noch nicht mitgerechnet.

Gedanken über den Erhalt ihres Freibads in der Fachwerkstadt, das seit nunmehr vierzehn Jahren von Vereinsseite betrieben wird, beschäftigen indes nicht nur den Vorstand oder die treuen Frühschwimmer. 

Auch im Magistrat macht man sich seit längerer Zeit Gedanken um die Wirtschaftlichkeit, wie Bürgermeister Jürgen van der Horst bei der Versammlung ausführlich darlegte.  sim

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