Helser Bathildisheim expandiert nach Wolfhagen

Nicht am Rand, sondern mittendrin

Das Bathildisheim ist dabei, eine neue Wohngruppe in Wolfhagen einzurichten. V.l. Bathildisheim-Vorstand Christian Geyer, die künftige Bewohnerin Elke Witzel, die künftige Hausleiterin Martina Hasenschar, Bathildisheim-Vorstand Hans-Jürgen Scherer, der künftige Bewohner Marc-Kevin Volke, die Architekten Eva Müntinga und Arno Puy, sowie Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake. Foto: Elmar Schulten

Wolfhagen/Bad Arolsen. - Menschen mit Behinderungen gehören nicht an den Rand einer Stadt, womöglich noch abgeschottet in einem Heim.

Menschen mit Behinderungen gehören mitten hinein in die Gesellschaft und in die Stadt. Deshalb hat die Baunataler Diakonie das alte Amtsgericht in der Altstadt erworben und errichtet darin eine Wohngemeinschaft für neun Personen und sechs Einzelappartements.

Das Bathildisheim lässt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Filchner-Schule ein Appartementhaus mit zwei kleinen Wohngemeinschaften für jeweils sechs Bewohner errichten. Außerdem entstehen drei Doppel-Appartements, die von den künftigen Bewohnern individuell eingerichtet werden können.

Die beiden Wohnprojekte werden maßgeblich vom Landeswohlfahrtsverband mitfinanziert. Das Wohnprojekt des Bathildisheims schafft 18 Wohnungen für ein selbst bestimmtes Leben. Die Kosten sind mit rund zwei Millionen Euro kalkuliert. Mitfinanzier ist die Diakonie Hessen. Das Investitionsvolumen im alten Amtsgericht beträgt 1,9 Millionen Euro. Träger ist hier die Baunataler Diakonie, die mit Geldern der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck, der Aktion Mensch, des Landeswohlfahrtsverbands, der Stadt Wolfhagen und aus dem von Bund und Land getragenen Programm „Aktive Kernbereiche“ arbeitet. Damit wird das markante Gerichtsgebäude wieder mit neuem Leben erfüllt. (es)

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