Baustellenbesuch des Magistrats 

Panoramasauna: So bleibt Arobella attraktiv

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Der Badetempel im Hintergrund wird eine der Attraktionen der erweiterten Saunalandschaft am Freizeitbad Arobella. Aktuell werden Pflasterflächen vorbereitet.

Bad Arolsen.  Panoramasauna heißt das neue Erweiterungsprojekt am Freizeitbad „Arobella“.

Damit wird die üppige, bereits vorhandene Saunalandschaft mit Erdsauna (20 Plätze), Kaminsauna (25 Plätze), Aufgusssauna (30 Plätze) und zwei kleineren Trockensaunen (je bis zu 15 Plätze) noch einmal deutlich erweitert.

Die Kosten für dieses Projekt sind mit 1,6 Millionen Euro kalkuliert. Dazu gibt es eine 50-Prozent-Förderung aus Mitteln des europäischen Entwicklungsfonds für Tourismus (EFRE).

„Wir wollen das Freizeitbad weiterhin attraktiv für unsere Gäste gestalten. Wir reagieren damit auf die Anforderungen der Saunabesucher“, stellte Bürgermeister Jürgen van der Horst bei einem Ortstermin der Magistrates fest.

Und die Geschäftsführerin des städtischen Bäderbetriebs bekräftigt: „Unsere Besucherzahlen geben das her.“ Es komme immer wieder zu Warteschlangen. Die Sauna-Angebote im Arobella-Bad seien äußerst beliebt. Und damit das so bleibe, werde nun die Panorama-Sauna mit rund 70 weiteren Liegeplätzen errichtet.

Die hölzernen Liegeflächen sind in mehreren großen Holzetagen um einen großen Steinofen herum angeordnet. normalerweise rechne man mit einem Abstand von 50 Zentimetern zwischen den Sauna-Gästen. Hier seien 70 Zentimeter eingeplant, um mehr Komfort und Privatsphäre zu gewährleisten.

Von den Liegeflächen schweift der Blick über den Aufgussofen über die großen Panoramafenster auf eine noch zu gestaltende Gartenlandschaft. Hier lockt ein großer neuer Duschtempel. Auch ein kleines Tauchbecken ist noch vorgesehen. Der Barfußpfad wird mit Trittsteinen ausgelegt.

Die Pflasterwege zwischen den Saunen werden wieder mit einer Fußbodenheizung ausgelegt, die zugleich als Kühlung für den Saunaboden wirkt und damit die Abwärme nutzt.

Über die Details der Planung und Bauausführung informierte der vom Magistrat beauftragte Architekt Henning Schütt. Der bekannte freimütig, dass er gerne schneller bauen würde, wenn denn die beteiligten Baufirmen nur die dazu nötigen zusätzlichen Handwerker zur Verfügung hätten. Nach jetzigem Stand rechnet der Architekt mit einem Fertigstellungstermin Anfang Juni,

Die Arbeiten sind jedoch schon weit fortgeschritten: Die Böden in den beiden Ruheräumen sind gefliest. ein Großteil der Technik und der Saunamöbel sind bereits eingebaut. Aktuell laufen die Außenarbeiten. Der Duschtempel wird gerade gefliest.

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