Hesperinghäuser Sportler wissen, wie man zünftig Karneval feiert

Phantasiereich und ein wenig schlüpfrig

Pikante Handtuchakrobatik: Florian Groß und Carsten Volke hatten als „Dynamo Tresen“ die Lacher auf ihrer Seite. Fotos: Sandra Simshäuser

Diemelstadt-Hesperinghausen - Mit heißen Tänzen und (fast) nackten Tatsachen haben die Hesperinghäuser Narren ihren Kappenball gerockt.

Rund 400 bestens gelaunte Karnevalisten waren zum Feiern in die Schützenhalle gekommen. Auf ihre Kosten kamen sie bei dem frechen Programm, bei dem jede Choreografie für Verblüffung sorgte und bis ins Detail saß.

Insbesondere für die Jungs von „Dynamo Tresen“ war das auch angeraten: ihre Handtuchakrobatik - laut Moderator Siegfried Patzer „nur nach zehn Uhr abends präsentabel“ - stieß vor allem bei den weiblichen Gästen auf ungeteilte Aufmerksamkeit.

Ähnliches Interesse konnten die synchronschwimmenden „Lustpumpen“ und die „Jungs von der Feuerwehr“ für sich verbuchen, die tänzerisch irgendwo zwischen AC/DCs „Hells Bells“ und den „Glocken von Rom“ pendelten. Mit Schrubber und Putztuch mussten fleißige Helfer nach der „Endausscheidung im Haarewaschen“ anrücken, nachdem die „Frechen Früchtchen“ zum Müllmännertanz über die Bühne gefegt und Jürgen Hölzemann als „Dorftratsch-Paparazzi“ Neues aus Hesperinghausen enthüllt hatte.

Einen ausführlichen Doppel-Applaus, um die volle Punktzahl zu erreichen, ließ sich die Gruppe „Grünkohl“ für ihr Super-Mario-Spiel in Lebensgröße spendieren. Mitklatschen im Takt war dagegen beim Auftritt des karnevalbewährten Posaunenchors aus Helmighausen unter Leitung von Martin Hollenstein angesagt. Für die Prinzengarde aus Wrexen stand indes ein besonders intensives Abendprogramm an.

Passend zu ihrem Intro „Die Karawane zieht weiter“ zog es die Tänzerinnen von der Wethener Bühne direkt weiter nach Hesperinghausen, wo sie nach dem Auftritt der Tanzsportgarde Westheim als Gardemädchen aus Diemelstadt Flagge zeigten.

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