Auf dem Gelände des Bathildisheims ist ein neuer barrierefreier Spielplatz entstanden

Piratenschiff klar zum Entern

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Eröffnung des neuen Spielplatzes mit versunkenem Traumschiff auf dem Gelände des Bathildisheims. V.l. Veronika Schreck vom Förderverein der Karl-Preising-Schule, Schulleiter Eberhard Eckhardt, Tim, die Garten- und Landschaftsplanerin Antje Kalmbach und Ba

Bad Arolsen-Helsen - Die halbe Preising-Schule war an der Planung des neuen Spielplatzes beteiligt. Entsprechend groß war der Andrang bei der gestrigen „Bootstaufe“.

„Unser Traumschiff ist fast fertig. Doch die Piraten von der Karl-Preising-Schule haben es längst gekapert“, stellte Schulleiter Eberhard Eckhardt unter dem Gejohle seiner Piraten fest und fügte hinzu: „Jetzt ist es an der Zeit, dass wir unserem versunkenen Traumschiff einen Namen geben.“

Diese Aufgabe hatte Bathildisheim-Admiral Albert Schmidt übernommen, der das riesige barrierefreie Spielgerät seiner Bestimmung übergab und feierlich das Namensschild enthüllte: „Titanic 2“ heißt von nun an das phantasievoll gestaltete Klettergestell mit der Piratenfahne am Hauptmast.

Es dürfte weit und breit das einzige Piratenschiff sein, das mit Rollstühlen befahren werden kann. In den nächsten Tagen soll noch das Steuerrad montiert werden. Auch das Schiffstelefon fehlt noch. Die dazugehörigen Rohre wurden bereits verlegt. Eine Krake liegt auch schon vor den Planken des Bootes parat.

So viel Phantasie entstammt den Bildern und Modellen, die die Schüler im Vorfeld des Neubaus anfertigten. Die besten Ideen wurden zusammengetragen und von der Garten- und Landschaftsplanerin Antje Kalmbach umgesetzt.

Die Finanzierung des rund 70000 Euro teuren Projekts erfolgte über den Förderverein der Schule, die Hertie-Stiftung und das hessische Kultusministerium. Die Hertie-Stiftung hatte die Karl-Preising-Schule schon im Vorjahr als besonders kreative und erfolgreiche Schule im Bereich der Berufsvorbereitung ausgezeichnet.

Insgesamt betreut die Preising-Schule am Standort Helsen 300 Schüler, von denen viele auch das Schülerinternat bewohnen. Umso größer ist der Bedarf an kindgerechten Spielflächen. So sind in den vergangenen Jahren bereits zwei andere Wasserspielplätze für die Kinder des Bathildisheims entstanden, die aber auch allen Kindern aus Helsen und Bad Arolsen offenstehen, wie Schulleiter Eckhardt betonte.

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