Pläne für Bahnstrecke Kassel-Korbach und Umfahrung in Einklang bringen

Planung für Umgehung Wetterburg beginnt

Bad Arolsen-Wetterburg. - „Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung wird Hessen Mobil einen umgehenden Planungsauftrag für die Planung der Ortsumgehung Wetterburg im Zuge der L 3080 erteilen.“ Dies teilte Verkehrsstaatssekretär Steffen Saebisch in einem Gespräch mit dem Bad Arolser Bürgermeister Jürgen van der Horst mit.

Bad Arolsen-Wetterburg. Ausgangspunkt der Entscheidung des Landes ist die Notwendigkeit, die Bahnstrecke Kassel–Korbach zu ertüchtigen, um das ÖPNV-Angebot für die Region weiter zu verbessern. Der zeitliche Druck für die Straßenplanung ergibt sich daraus, dass eine gemeinsame Planung der Ortsumgehung und des Ausbaus der Bahnstrecke erhebliche Synergien bei der Flächeninanspruchnahme und Einsparungen für das Land Hessen als Straßenbaulastträger realisiert. „Nur die gemeinsame Planung zum jetzigen Zeitpunkt und die enge Abstimmung mit der Ertüchtigung der Bahnstrecke führen dazu, dass eine wirtschaftliche Gesamtkonzeption für die Ortsumgehung Wetterburg erreicht wird“, sagte der Staatssekretär.

Die Planung der Ortsumgehung Wetterburg war vom Land zunächst zurückgestellt worden, da die Haushaltskonsolidierung eine Konzentration auf die Erhaltung von Straßen bedingt. Dazu Bürgermeister van der Horst : „Wir konnten belegen, dass die Maßnahme von hoher Bedeutung ist und einen großen Nutzen für die Region, die Stadt Bad Arolsen und insbesondere für den Stadtteil Wetterburg erzielt. Nach dieser wichtigen Entscheidung des Landes werden wir unverzüglich Gespräche mit dem Landkreis wegen der Planung der Umgehung für die Kreisstraße K7 führen.“

Mit der aktuellen Entscheidung wird Hessen Mobil nun in enger Abstimmung mit der Stadt und der Deutschen Bahn die planerischen Voraussetzungen schaffen. Über die Finanzierung der Maßnahme ist zu entscheiden, wenn mit dem Planfeststellungsbeschluss das Baurecht vorliegt. (r)

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