Greenpeace zu Gast an der Christian-Rauch-Schule

Plogging in der Großen Allee: Im Laufschritt Müll sammeln

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Plastikmüll verschmutzt die Weltmeere: Über die Zusammenhänge informierte diese Greenpeace-Gruppe aus Kassel bei einem Besuch an der Christian-Rauch-Schule als Teil des Schulprojektes „Grüne Schule“.  

Die Umweltorganisation Greenpeace beteiligte sich an der Projektwoche der Christian-Rauch-Schule zum Thema Nachhaltigkeit.

In mehreren Gruppen beschäftigten sich die Schüler mit Maßnahmen zur Reduzierung von Plastikmüll. Einige Schüler liefen unter Anleitung der Greenpeace-Aktivisten im langsamen Joggingtempo durch die Stadt und sammelten unterwegs Plastikmüll auf, was die Aktivisten als ,,Plogging“ bezeichnen.

Dieser Begriff setzt sich aus dem schwedischem Wort „plocka“ für „aufheben“ und Jogging zusammen. In der Großen Allee, der Schlossstraße und Teilen der Bahnhofsstraße kam so schnell ein prall gefüllter Müllsack zusammen. Eine weitere Gruppe arbeitete an einem Frischhaltefolien-Ersatz auf Bienenwachs-Basis. 

Dazu wurden Wachsperlen auf einem Stofftuch ausgebreitet und mit einem Bügeleisen geschmolzen, was diesem die Eigenschaften einer Frischhaltefolie verleihen soll. Die restlichen Schüler nähten Mehrweg-Stoffbeutel als Ersatz für Plastiktüten.

 Außerdem regten die Mitglieder von Greenpeace eine sogenannte Kleidertauschparty der Schüler an, bei der durch das Austauschen von Kleidung alternativ zum Neukauf Ressourcen gespart werden sollen. „Trotz all dieser Bemühungen sei es wichtig, dass das ohnehin entsorgte Plastik auch angemessen recycelt werde“, so die Greenpeace-Aktivisten. (Von Louisa Rest und Gero Göbel)

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