Fünf hochkarätige Künstler bieten vielfältiges Programm

Klassik bis Beatles bei Bad Arolser Schlosskonzerten

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Von Bach über die Beatles bis zu Ravel reicht das musikalische Spektrum bei den 66. Schlosskonzerten des Volksbildungsrings Bad Arolsen. Vorsitzender Horst Schwarze, der künstlerische Leiter Rainer W. Böttcher und die Abonnentenbetreuer Frank und Manuela Mause (v.l.) werben für die fünf hochkarätigen Konzerte.

Bad Arolsen. Jugendlich frisch trotz ihrer 66 Jahre präsentiert sich die Schlosskonzertreihe des Volksbildungsrings Bad Arolsen. Fünf hochkarätige Künstlers und Ensembles werden in den Sommermonaten wieder Musik im Steinernen Saal des Residenzschlosses erklingen lassen.

 

Der Konzertreigen ist die inzwischen älteste Kammermusikreihe Nordhessens. „Wir können stolz darauf sein, dass die Traditionsreihe immer noch läuft“, stellte VBR-Vorsitzender Horst Schwarze bei der Präsentation des Programmsflyers fest.

"Dauerbrenner"

Dass es in jedem Jahr erneut gelingt, traditionelle Klassik mit innovativen Elementen aufzupeppen, dürfte zu dem „Dauerbrenner“ Schlosskonzerte beigetragen haben. Interessante Gegensätze bis hin zum sogenannten Crossover bestimmen auch das diesjährige Programm, das mit fünf Konzerten von Mai bis September lockt.

Los geht es mit Friedemann Wuttke, der am Sonntag, 14. Mai, „Gitarren-Kontraste“ präsentieren wird. Im Schlosskonzert stellt der Stuttgarter Konzertgitarrist Werke konträrer Komponisten wie Bach und Villa-Lobos oder Mozart und Carulli einander gegenüber. In die Bundesauswahl junger Künstler, dem Förderprojekt des Deutschen Musikrates, wurde das Aris-Quartett aufgenommen.

Meisterwerke im Schloss

 Am 28. Mai bringt das mehrfach ausgezeichnete junge Streichquartett unter dem Motto „Meisterwerke 1“ Kompositionen von Mozart, Widmann und Mendelssohn Bartholdy zu Gehör. Musik in neuer Form erwartet die Zuhörer nach den Sommerferien, wenn Percussion Posaune Leipzig am 20. August ihr Programm „Von Bach bis Bernstein“ vorstellen. Entstaubt und unterhaltsam werden Werke von Bach über lateinamerikanische Rhythmen bis hin zum Musicalklassiker serviert.

Vielfalt der Weltmusik

Zahlreiche Genres der Weltmusik verbindet das Jerusalem Duo bei seinem Auftritt am 3. September miteinander. Harfenistin Hila Ofek und Saxofonist Andre Tsirlin nehmen ihr Publikum mit auf eine magische Reise, die ohne Berührungsängste Klassik, Klezmer, jiddische Lieder, Tango und Milonga miteinander verbindet.

Mit einem Gastkonzert des Hessischen Rundfunks klingt der diesjährige Reigen der Schlosskonzerte am 17. September aus. Das Alighieri-Quartett wurde 2010 von Musikern des HR-Sinfonieorchesters ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Meisterwerke 2“ nehmen sich die vier Künstler Streichquartette von Schubert und Ravel vor. Alle Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr. (sim)

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