Vorweihnachtlicher Schmuck

Pyramide, Engel und Sterne bringen Lichterglanz in nordwaldeckische Orte

Eine Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge haben Melanie Erkelenz-Pötter und Rudi Röder im Steenweg in Ehringen aufgestellt.
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Eine Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge haben Melanie Erkelenz-Pötter und Rudi Röder im Steenweg in Ehringen aufgestellt.

Alle Jahre wieder bringt vorweihnachtlicher Lichterschmuck die Bürger in nordwaldeck zum Staunen.

Volkmarsen/Diemelstadt –Highlight ist momentan wieder die Beleuchtung des Barockschlosses in Bad Arolsen, aber auch in anderen Orten gibt es sehenswerten Schmuck an Fassaden oder in Vorgärten. In Ehringen haben Melanie Erkelenz-Pötter und Rudi Röder im Steenweg eine mindestens 30 Jahre alte Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge zum ersten Mal aufgestellt.

Über 30 Jahre alt

Die vier Meter hohe Pyramide stand vorher 30 Jahre an der Wilhelmshöher Allee in Kassel vor dem Geschenkeladen eines Angehörigen. Die Mutter von Melanie Erkelenz-Pötter hatte das Kunstwerk gekauft. Die Elektronik wurde überarbeitet, die Bemalung der Holzfiguren erneuert, die die Akteure der Weihnachtsgeschichte zum Teil in der Bergleutemontur darstellen.

Schlauchturm am Stützpunkt der Arolser Feuerwehr als stilisierte Weihnachtskerze.

Elektrische Kerzen illuminieren die Pyramide, die durch den Motor einer Waschmaschine aus der ehemaligen DDR angetrieben wird. Um den Klang zu übertönen, wird gerne weihnachtliche Musik gespielt. Die beweglichen Teile drehen sich in Holzlagern, lediglich der Antrieb und die Leuchten sind nicht aus Holz gefertigt.

Leuchten an Heiligabend

Eine Nachbildung der Pyramide kann übrigens vor dem Waldecker Spielzeugmuseum in Massenhausen bestaunt werden. Sicherheitshalber wird die bisher an Wochenenden aufgebaute Pyramide spätabends in die Scheune gebracht. Zu Heiligabend wird sie noch einmal aufgestellt.

Lichterglanz an einem Wohnhaus in Rhoden.

Sehenswert ist auch das Fachwerkhaus am Steenweg: Das Gebäude wurde 1737 errichtet und hat schon so manches Hochwasser überstanden.

Der Engel aus Strohballen

Einen dreieinhalb Meter hohen Weihnachtsengel hat der Wrexer Landwirt Hermann Künemund an seinem Aussiedlerhof aufgestellt. Bei Einbruch der Dämmerung strahlt der Himmelsbote aus Strohballen und Hiolz weithin und lockt viele Besucher an.

Weihnachtsengel der Familie Künemund neben deren Aussiedlerhof in Wrexen.

Seiner Ehefrau Simone hatte der Landwirt bereits im Oktober mithilfe einer Figur aus Strohballen zum Geburtstag eine Überraschung bereitet. So lag es nahe, ein paar Monate später die Ballen in weiße Folie einzuhüllen, die Holzflügel anzubringen und die nötige Beleuchtung zu installieren, um etwas weihnachtlichen Glanz in die Gegend zu bringen. (Armin Haß)

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