Bad Arolsen

Rauchen am besten erst gar nicht beginnen

- Bad Arolsen (-es-). Barbie-Puppen mit Zigaretten, angekokelte Rechenmaschinen und unbeholfen mit Glimmstängel und Feuer hantierende Senioren. Diese und viele weitere ungewöhnliche Fotos zum Nachdenken zeigt die DAK in dieser und in der kommenden Woche im Foyer der Christian-Rauch-Schule.

Vier Minuten, 15 Sekunden – so lautet der Titel der Ausstellung und so lange dauert im Schnitt das Rauchen einer Zigarette. Die Folgen halten aber meist ein Leben lang an. Gerade junge Menschen greifen erschreckend oft zum Glimmstängel. Mit fatalen Folgen: Etwa ein Viertel der 12- bis 13-jährigen Schüler weisen kurze Zeit nach Beginn des Rauchens erste Symptome von Abhängigkeit auf. Die DAK sucht mit der Ausstellung neue Wege, um junge Menschen anzusprechen und sie für die Gefahren des Rauchens zu sensibilisieren. „Plakative Slogans und Verbote nützen meist nicht viel“, weiß Dietmar Hundt, Bezirksleiter der DAK in Kassel. „Deshalb geht unsere Ausstellung mit dem Thema kreativ und vielschichtig um. Sie soll nachdenklich machen. Sie droht nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern nähert sich dem Thema Rauchen auf künstlerische Weise.“ Für die Christian-Rauch-Schule ist die Ausstellung ein weiterer Aspekt im Rahmen des Projektes „Gesunde Schule“, das auf mehrere Jahre angelegt ist und das von Anfang an von der DAK und Studenten der Uni Lüneburg begleitet wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare