Gemeinsame Übung von DLRG und Feuerwehr Wetterburg

Rettung aus Eisloch am Twistesee geprobt

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Eisrettung am Twistesee: DLRG und Feuerwehr Wetterburg proben den Ernstfall.

Bad Arolsen. Mitglieder der Feuerwehr aus Wetterburg und Neu Berich und die Bad Arolser DLRG übten gemeinsam am Twistesee, wie eine in das Eis eingebrochene Person gerettet werden kann.

Da das Eis langsam taut und dünner wird, ist die Möglichkeit einzubrechen natürlich größer als bei langanhaltendem Frost und einer stabilen Eisdecke. Erschwerend kam hinzu, dass der Übungstermin absichtlich in die Abendstunden gelegt wurde, so dass die Feuerwehr die Einsatzstelle zusätzlich ausleuchten musste.

Gefahren für Retter

Nach einem kurzen theoretischen Vortag durch Norbert Hofmann von der Wetterburger Feuerwehr, in dem er auf die verschiedenen Möglichkeiten und Gefahren bei der Rettung sowie der Unterkühlung des Geretteten einging, begab man sich zum praktischen Teil an und auf das Eis.

Freilich durfte niemand ungesichert auf das Eis gehen. Auch das usf dem Eis benötigte Materila musste extra gesichert wurde.

Rettung mit Leitern

Unter der Leitung des Wetterburger Wehrführers Sven Ammenhäuser und des Einsatzleiters der DLRG, Michael Dorl, musste eine Person aus einem zuvor in das Eis gesägten Loch gerettet werden.

Dabei wurden Möglichkeiten der Rettung mit unterschiedlichen Hilfsmitteln geübt, zum Beispiel das Fortbewegen mit zwei flach auf dem Eis liegenden Steckleiter-Teilen der Feuerwehr oder mit einem Rettungsbrett (Millerboard) der DLRG.

Zusammenarbeit üben

 Die größte Schwierigkeit war es, eine entkräftete eingebrochene Person die nicht mehr selber aktiv unterstützen kann, aus dem Wasser auf das Eis zu ziehen. Es ist auch ein Unterschied, ob jemand im Ernstfall in dünnes Eis einbricht und über eine Kante, die ständig nachbricht, oder wie hier bei der Übung über eine stabile gesägte Kante bei ausreichender Eisdicke gerettet werden muss.

Wichtig war bei dieser Übung, die Handhabung der vorhandenen Rettungsgeräte, sowie die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DLRG zu üben, damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert. (r)

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