Diemelstadt

Rhoder Museum zeigt Techniken der Holzbearbeitung

Zwei neue Exponate für das Rhoder Waldarbeitermuseum: Heinrich Friele, Wilhelm Bracht und Christian Kirchner präsentieren eine historische Hebelade und Dielsäge. Foto: Sandra Simshäuser

- Diemelstadt-Rhoden (sim). Das Waldarbeitermuseum in Rhoden steht kurz vor der Eröffnung. Zwei neue Exponate zeigen anschaulich die Holzbearbeitung zu Urgroßvaters Zeiten.

Einer zog von oben, der andere von unten: es war schon eine schweißtreibende Angelegenheit, im 19. Jahrhundert Bretter oder Balken aus Baumstämmen herauszuschneiden. Bereits vor mehreren Jahren hat der Künstler Albert Völkl auf Anregung der „Lokalen Agenda 21“ die Holzbearbeitung mit der Dielsäge auf ein Laternenbild in der Neustadt gebannt. Dem Waldarbeitermuseum wurde nun ein solches Stück als Leihgabe überlassen – sehr zur Freude der Geschichtsfreunde, die in vier Jahren unzählige Arbeitsstunden in die Umrüstung der früheren Gemeinschaftsgefrieranlage gesteckt haben. In das Konzept des Museums passt das historische Stück gut hinein. Die als Rundgang angelegte Ausstellung umfasst die Holzbearbeitung, die bis vor fünf Jahren im Forstlehrbetrieb unterrichtet wurde, in all ihren Facetten. Heimische Holzarten und -schädlinge, Arbeitsgeräte wie Motorsägen, Äxte und Spaltkeile, Schutzkleidung sowie Beispiele zur Weiterverarbeitung werden präsentiert.

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