Spielgeräte werden Mitte August aufgestellt

Riesenrutsche passt nicht mehr zum Strandbad

Bad Arolsen-Wetterburg - Baden hat auch auf der Baustelle am Strandbad des Twistesees für viele Tagesbesucher und Urlauber seinen Reiz. Nach dem Auffüllen des neuen Sands eroberten sich Familien zum Spielen und Baden das Gelände, das offiziell noch längere Zeit Baustelle ist.

Denn derzeit wird der behindertengerechte Serpentinenweg angelegt, über den auch Rollstuhlfahrer bis zum ebenen Sandstrand gelangen können. Die Bauarbeiter nehmen mit ihren Maschinen und Fahrzeugen zwar große Rücksicht auf die Besucher, doch sollten diese auch im eigenen Interesse Obacht geben. Deutlich früher als geplant, nämlich Mitte August, sollen die Spielgeräte aufgestellt werden. Als Standort vorgesehen ist ein momentan von Trassierband umgebener Abschnitt zwischen den beiden verbliebenen hohen Bäumen auf dem Strand. Gestern Abend hat sich der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung bei einem Ortstermin mit den Standorten befasst. Dabei deute sich an, dass die 25 Jahre alte und 14 Meter lange Rutsche wohl nicht wieder aufgestellt wird, weil der Hang nicht hoch genug ist, einzig der Bereich zum geplanten Standort der Strandbar würde passen, allerdings nicht mehr für spielende Kinder (mehr dazu in der morgigen Ausgabe). Bei einer vorangegangenen Ausschusssitzung hatten UPSA-Mitglieder moniert, dass das Gremium nicht vor der Bestellung der Geräte um seine Zustimmung gebeten wurde (wir berichteten).Rund zwei Millionen Euro sind für das gesamte Projekt veranschlagt, die überwiegend durch Zuschüsse des Stadtumbauprogramms finanziert werden. Die Fertigstellung des neuen Strandbads ist für das kommende Jahr geplant. (ah)

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