Stephan Hirschfeld baut Kirmesfahrgeschäfte im Miniaturformat

Schlüters Boxbude nachgebaut: Hier fliegen wieder die Fäuste

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Schlüters Boxbude "The Ring" ist die jüngste Kreation von Bastler Stephan Hirschfeld. Alle Bauteile wurde von ihm geplant und nach seinen Vorgaben aus Kunststoff nachgeformt.

Bad Arolsen. Schlüters Boxbude war jahrzehntelang eine Attraktion auf dem Viehmarkt.

Schräg gegenüber von der Reitbahn stoppten die Zuschauerströme und ließen sich einfangen von den großen Sprüchen der Profiboxer. So manch ein Halbstarker fühlte sich berufen, seine Kräfte im Ring zu messen, und musste dann nach nur einer Runde kleinlaut das Weite suchen.

Schlüters Boxbude gibt es nicht mehr. Das war Grund genug für Stephan Hirschfeld, die Boxbude mit dem Titel „the Ring“ originalgetreu nachzubauen.

Hirschfeld ist seit Jahren schon passionierter Modellbauer und Viehmarktsfan. Zu seiner Sammlung gehören nicht nur 16 000 unterschiedliche Fahrchips von hunderten Fahrgeschäften aus ganz Deutschland.

Stephan Hirschfeld ist passionierter Modellbauer. Dabei hat er sich auf Kirmesfahrgeschäfte und den Nachbau der Bad Arolser Kram- und Viehmarkts spezialisiert.  

Kernstück seiner Sammlung ist vielmehr ein Modellkirmesplatz von 3,25 Meter mal 1,80 Meter Größe. Hier blinken 50 000 elektronisch steuerbaren Leuchtdioden und weisen rund 5000 kleinen Figuren den Weg über den Rummelplatz.

Die meisten Fahrgeschäfte in seiner kleinen Viehmarktswelt hat Hirschfeld selber konstruiert und die Teile nach seinen Plänen aus Kunststoff gießen lassen.

So war es auch bei Schlüters Boxbude und dem angebauten Boxzelt. Im Ring stehen sogar zwei kleine Boxer, die elektronisch gesteuert die Fäuste fließen lassen.

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