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Schutzfrau vor Ort hilft bei Prävention in Bad Arolsen

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Von: Armin Haß

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Schutzfrau vor Ort ist die Polizeibeamtin Elke Weber. Unser Bild zeigt sie mit (von links) dem Ordnungsamtsleiter Andreas Mertens, dem Leiter der Polizeistation, Achim Jesinghausen, und Bürgermeister Marko Lambion. Beim Bürgerservice (Hintergrund) hält sie Sprechstunden ab.
Schutzfrau vor Ort ist die Polizeibeamtin Elke Weber. Unser Bild zeigt sie mit (von links) dem Ordnungsamtsleiter Andreas Mertens, dem Leiter der Polizeistation, Achim Jesinghausen, und Bürgermeister Marko Lambion. Beim Bürgerservice (Hintergrund) hält sie Sprechstunden ab. © Armin Haß

Als Schutzfrau vor Ort bietet die Polizeioberkommissarin Elke Weber regelmäßige Sprechstunden beim Bürgerservice in Bad Arolsen, Große Allee 24, an.

Bad Arolsen -Sie steht im Rahmen der Prävention von Kriminalität allen Bürgern für Fragen zur Verfügung. Die Corona-Pandemie hat diesen Einsatz der Beamtin etwas ausgebremst. In der Nachfolge von Marc van Biene hatte sie bereits 2019 die Funktion im Nebenamt übernommen.

Als Ansprechpersonen in den Kommunen kümmern sich Schutzfrauen bzw. Schutzmänner vor Ort im Bereich des Polizeipräsidiums Nordhessen um die persönlichen Anliegen der Bürger.

Viele Kontakte vor Ort geknüpft

Sie arbeiten eng und vertrauensvoll mit den kommunalen Behörden zusammen und unterstützen die örtliche Präventionsarbeit, wie aus einer Mitteilung der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg hervorgeht.

Persönliche Kontakte zu den Bürgern, Geschäftsleuten, Vereinen und Organisationen strebt sie. Kürzlich hat sie sich in Geschäften vorgestellt. Als Ermittlerin ist die seit 1987 bei der Polizei tätige Beamtin seit Jahren bei der Polizeistation Bad Arolsen im Einsatz und verfügt bereits über vielfältige Kontakte und Erfahrungen.

Gezielte Prävention von Straftaten

Mit diesem Angebot komme die Polizei den Bedürfnissen der Bürger nach Sicherheit entgegen, sagte Bürgermeister Marko Lambion. Der Rathauschef empfiehlt den Bürgern, von dem niederschwelligen Angebot regen Gebrauch zu machen. Schließlich gehe es darum, eine Strafverfolgung von morgen durch gezielte Prävention zu vermeiden.

Vorbeugung stehe seit 2001 auf der Agenda der Stadt, so der Ordnungsamtsleiter Andreas Mertens, dabei sei eine Verzahnung der Arbeit mit der Polizei wichtig. Der Stadt selbst stehen für ihre Kontrollen, die auch dem Jugendschutz dienen, drei Ordnungspolizeibeamte zur Verfügung. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Sucht und Gewalt“ werden 2023 die nächsten Präventionstage veranstaltet. Im Rahmen der Vorbeugung von Straftaten hat Elke Weber bereits einige Erfahrung sammeln können. Präventionsarbeit führte sie bereits in die Upland-Schule und an die Ederseeschule in Herzhausen. (Armin Haß )

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