Aktionswoche zur Arbeitssicherheit in der Wrexer Papierfabrik Smurfit Kappa

Sicherheit im Betrieb geht vor

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Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen der Woche zur Arbeitssicherheit bei der Firma Smurfit Kappa, v. l.: Nicole Dickhaut, Hans-Ulrich Klapp. Klaus-Dieter Borner, DRK-Ausbilder Siggi Sauer, Timo Nitschke, Alexander Felke, Matthias Kuhlmann bei der Wiederbelebung mit

Diemelstadt - Arbeitssicherheit ist ein großes Thema in der Papierfabrik Smurfit Kappa. Gestern ist eine Woche zur Arbeitssicherheit mit vielen besonderen Angeboten und Schulungen zu Ende gegangen.

Zahlreiche gesetzliche Regelungen und Verordnungen drehen sich um die Sicherheit am Arbeitsplatz. In der Papierfabrik Smurfit Kappa aber werden darüber hinaus zusätzliche Anstrengungen für die Sicherheit der rund 260 Mitarbeiter unternommen.

Selbstverständlich gibt es persönliche Schutzausrüstungen für all diejenigen, die mit Chemikalien umgehen müssen. Lärmschutz ist besonders wichtig für alle, die an der lauten Papiermaschine eingesetzt sind.

Intensiv beworben wird die Aktion „Stop! Think! Go!“, bei der es darum geht, vor jedem Eingriff in eine Maschine innezuhalten und noch einmal über die Gefahren nachzudenken.

Ebenso wichtig ist ein neues, vereinfachtes Verfahren zur Meldung von Beinahe-Unfällen. Aus solchen Beobachtungen lassen sich echte Unfälle vermeiden. Außerdem wird es in der Woche der Arbeitssicherheit Fortbildungen für Sicherheitsbeauftragte geben, Trainingseinheiten am Feuerlöscher und diverse elektronische Finessen zur Vermeidung von Unfällen.

Für die Woche zur Arbeitssicherheit hat die hierfür Verantwortliche Maria Franco Mateo täglich wechselnde Schulungen und Aktionen vorbereitet. Dabei wurden Staplerfahrer und Kranführer unterwiesen, Es gab ein Feuerlöschtraining an einem Bandsimulator sowie eine Gefahrstoffschulung.

Dem Wohlbefinden der Mitarbeiter sollten halbstündige Rückenmassagen durch geschulte Masseure dienen. Immerhin 50 Mitarbeiter nutzten dieses ungewöhnliche Angebot.

Siggi Sauer vom DRK-Kreisverband war an zwei Tagen zu Gast im firmeneigenen Schulungshaus, um den bereits vorgebildeten betrieblichen Ersthelfern den Umgang mit dem neuen Defibrillator zu erklären. Dabei ist das computergesteuerte Gerät selbsterklärend. Es kommt nur darauf an, dass sich die Ersthelfer unverzüglich an dieArbeit machen, denn ihr Einsatz kann im Notfall Leben retten. Ohne die beherzte Vorarbeit der Ersthelfer ist der Einsatz des nachrückenden Notarztes in vielen Fällen aussichtslos.

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