Nachfolger von Vanessa Brunswieck

Markus Simon zum neuen CDU-Vorsitzenden in Bad Arolsen gewählt

Neuwahlen bei der CDU Bad Arolsen: Vorne, von links: Landtagsabgeordneter Jan-Wilhelm Pohlmann, Martin Dietzel, Jan-Hendrik Rohrbach, Gottfried Birke, Markus Simon, Diana Friz, Ursula Bohne, Michael Pesta, Bundestagsabgeordneter Armin Schwarz, Hinten, von links nach rechts: Gerd Frese, Marco Lambion, Karl Klebig, Johannes Müller, Ann-Kathrin Konn-Vetterlein, Hartmut Thier, Michael Culp, Katja Müller-Ashauer, Carlos Vicente.
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Neuwahlen bei der CDU Bad Arolsen: Vorne, von links: Landtagsabgeordneter Jan-Wilhelm Pohlmann, Martin Dietzel, Jan-Hendrik Rohrbach, Gottfried Birke, Markus Simon, Diana Friz, Ursula Bohne, Michael Pesta, Bundestagsabgeordneter Armin Schwarz, Hinten, von links nach rechts: Gerd Frese, Marco Lambion, Karl Klebig, Johannes Müller, Ann-Kathrin Konn-Vetterlein, Hartmut Thier, Michael Culp, Katja Müller-Ashauer, Carlos Vicente.

Zum neuen Vorsitzenden der CDU Bad Arolsen wurde Markus Simon gewählt. Die Vorgängerin Vanessa Brunswieck, geb. Becker, gab ihr Amt ab.

Bad Arolsen – In seiner Antrittsrede berichtete der 49-jährige Familienvater Markus Simon von seinen Zielen in der CDU Bad Arolsen und dankte er dem scheidenden Vorstand, in dem er als Beisitzer bereits mitwirkte.

Das sind seine Ziele

Er wolle für seine Amtsperiode einen Schwerpunkt beim Ausbau der Lebensqualität aller Altersgruppen setzen. Das gehe von der Betreuung der Unter-Dreijährigen bis zum seniorengerechten Wohnen. Die gut ausgebaute Infrastruktur im Stadtgebiet solle sich weiter entwickeln können. Markus Simon möchte sich als Ansprechpartner den vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben stellen.

Der neu gewählte Bundestagsabgeordnete Armin Schwarz berichtete von seinen ersten Wochen in Berlin. Sein Nachrücker im hessischen Landtag, Jan-Wilhelm Pohlmann, stellte sich vor.

Einschränkungen durch Corona

Der stellvertretende Vorsitzende Karl Klebig berichtete von den vergangenen zwei Jahren im CDU-Stadtverband: Wegen der Corona-Pandemie seien Aktivitäten der CDU wie das Rosenverteilen am Muttertag, das Ostereierverteilen oder das Gänseessen ausgefallen. Das Sommerfest in diesem Jahr mit Innenminister Peter Beuth hingegen sei mit rund 60 Teilnehmern ein Erfolg gewesen.

Konnte sich die CDU bei der Kommunalwahl im März sich mit knapp 34 Prozent als deutlich stärkste Kraft in Bad Arolsen behaupten, sei es nun nach der verlorenen Bundestagswahl wichtig, dass alle Mitglieder vor Ort an der Erneuerung der Partei mitwirkten.

Monatliche Briefe

Diana Maria Friz berichtete aus der Frauenunion. 2019 fanden elf Veranstaltungen statt, 2020 coronabedingt nur vier. Durchschnittlich nahmen 45 bis 50 Teilnehmer teil.

Die ausgefallenen Veranstaltungen 2020 wurden durch monatliche Briefe zu politischen Themen kompensiert, die ebenfalls gut aufgenommen wurden.

Großprojekte voranbringen

In seinem Bericht ging der Fraktionsvorsitzende, Gerd Frese, auf die gute Zusammenarbeit im Stadtparlament ein. Er unterstrich die Position der CDU, die angeschobenen Großprojekte in Bad Arolsen konsequent umzusetzen und verwies dabei auf Bereitstellung der erforderlichen Mittel.

Er informierte über die Entwicklung der städtischen Finanzen, insbesondere die Ausfälle durch die Corona-Krise und die Folgekosten des Hochwassers.  

Verjüngter Vorstand

Von den zwölf gewählten Vorstandsmitgliedern sind vier jünger als 30 Jahre.

Der scheidende Vorstand würdigte die Arbeit von Vanessa Brunswieck, die aus familiären Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen konnte und nicht mehr als Vorsitzende kandidierte.

Ergebnisse der Wahl

An ihrer Stelle wurde Markus Simon einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls einstimmig wurden Karl Klebig und Hartmut Thier zu Stellvertretern, Michael Culp als Schriftführer, Diana Friz als Schatzmeisterin sowie Martin Dietzel als Mitgliederbeauftragter gewählt.

Ann-Kathrin Konn-Vetterlein, Ursula Bohne, Gottfried Birke, Jan-Hendrik Rohrbach, Johannes Müller und Michael Pesta übernahmen die Posten als Beisitzer im CDU Vorstand. Zudem wurden die Delegierten des Kreisparteitags einstimmig berufen. (red)

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