Landeszuschuss  für Treffpunkt Bäcker Teich und barrierefreien Kirchenzugang    

So bringt der Bürgerverein Volkhardinghausen Schub für kleines Dorf

Starkes Dorf: Für den Bau der Toilettenanlage an der Grillhütte Bäckerteich in Volkhardinghausen übergab Staatssekretär Mark Weinmeister (Mitte) den Zuschussbescheid des Landes an Karl-Heinz Koch vom Bürgerverein. Unser Bild zeigt ihn mit, von links: Armin Schwarz (Landtagsabgeordneter), Birgit Schaake, Nicole Schubert, Herbert Bernhardt, Horst Herbach, Bürgermister Jürgen van der Horst und Stadtrat Dietmar Danapel. Foto: Armin Haß

 Volkhardinghausen.  Attraktiver gestaltet wurde die große Grillhütte am Freizeitgelände oberhalb von Volkhardinghausen. Mit einem Zuschuss  des Landes Hessen wurde eine barrierfreie Toilettenanlage gebaut, um das „Begegnungszentrum Bäcker Teich“ noch besser vermieten zu können.

Am Samstag, 4. August, soll die Hütte bei einem Sommerfest ab 15 Uhr zur allgemeinen Nutzung wieder freigegeben werden. Dann können die Gäste an einer kleinen Plakette nachlesen, woher ein Teil der rund 25 000 Euro für das mit Holz verkleidete Toilettenhaus kommt: Europastaatssekretär Mark Weinmeister überbrachte den Bescheid über 5000 Euro.

Das ist noch geplant

Ein Teil davon wird für den Bau eines barrierefreien Zugangs zur Klosterkirche verwendet. Die nun anstehenden Arbeiten sollen weitestgehend in Eigenleistung geplant und umgesetzt werden. Das Projekt soll Ende November 2018 beendet sein.

Unter dem Motto „Starkes Dorf“ stellt das Land neben dem in der Großgemeinde laufenden Dorfentwicklungsprogramm Beträge schnell und unbürokratisch für kleinere Projekte zur Verfügung. Davon profitieren vor allem Vereinsinitiativen, auch in Nordwaldeck. Gefördert werde das Zusammenleben in den Orten.

Das leisten die Bürger

Dieser Weg sollte weiter beschritten werden, sagte Bürgermeister Jürgen van der Horst an das Land gerichtet. Durch den 2016 anstelle eines Ortsbeirats gegründeten Bürgerverein erfahre Volkhardinghausen mit seinen gut 110 Einwohnern einen wichtigen Schub für die weitere Entwicklung. Einsatzfreude und Kompetenz zeichneten die an diesem Projekt beteiligten Bürger aus, die ohne Hilfe des Bauamtes für die Planung oder Aufträge an Fremdfirmen ausgekommen seien.

Bei den Mitte Mai begonnenen Arbeiten seien 580 Stunden ehrenamtlich geleistet worden, sagte Karl-Heinz Koch, Vorsitzender des Bürgervereins. Allein die Kosten für das verbaute Material bezifferte er mit 12 000 Euro. Für die Befestigung wurden übrigens die beim Neubau der Kirchplatz-Fahrbahn in Bad Arolsen aufgenommenen Pflastersteine wieder verwendet.

So ist die Hütte ganzjährig nutzbar

Die von Bäumen umsäumte Freizeitanlage lädt auch zum Fußballspielen auf einem kleinen Bolzplatz ein und wird von einheimischen wie auswärtigen Bürgern, Vereinen und Firmen für Feste genutzt.

Die Hütte ist außen durch ein großflächiges Vordach erweitert und lässt sich nun noch besser ganzjährig nutzen.

Als Windschutz können Planen und für angenehme Temperaturen in der kühlen Jahreszeit Heizstrahler genutzt werden. Vermietet wird die Anlage durch den Bürgerverein, bald auch übers Internet-Stadtportal.

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