In zwei Jahren für 250 000 Euro umgestaltet

So gefragt war die Festhalle Schmillinghausen noch nie

+
Zur Einweihung der Festhalle Schmillinghausen sangen der Frauenchor und der MGV Schmillinghausen.

Schmillinghausen. Die Schmillinghäuser feierten endlich die Einweihung der renovierten Festhalle. „Das Feiern in diesen Räumen macht jetzt noch mehr Spaß als vorher“, freute sich Ortsvorsteher Elmar Kottenstede.

Die Festhalle sei bereits jetzt für 2018 insgesamt 36-mal gebucht worden, so häufig wie noch nie zuvor. Das liegt an der umfassenden Renovierung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm, das die Investition von 200 000 Euro überhaupt ermöglichte. 

So groß sind die Eigenleistungen

Und in den städtischen Gremien war nicht zuletzt wegen der großen Eigenleistungen Konsens, auch die Überschreitung um 25 Prozent zu decken. Die Küche und der Thekenbereich, das Foyer mit der Falttür zur kleinen Halle, die Toiletten und die Heizung wurden komplett erneuert.

 Aus dem ehemaligen Möbellager in Volkmarsen konnte eine Glastür eingebaut werden, die mehr Licht in die Halle bringt. De braunen Seitentore wurden gegen grün lackierte und wärmedämmende Exemplare ausgetauscht, die über Lichtbänder mehr natürliche Helligkeit in die Halle bringen.

So wird Energie gespart

 Die gesamte Elektroinstallation in den renovierten Bereichen wurde erneuert. Energiesparende LED-Leuchten ersetzen die alten Lampen. Die Theke ist in Holz gehalten, unterbrochen von stabilen, beleuchtbaren Glasscheiben. Auch eine neue Kühlzelle wurde eingebaut.

 Zwei Jahre hat der Umbau gedauert, bei dem so mancher viel Staub geschluckt hat. Die Husaren etwa waren damit beschäftigt den alten Fliesenboden im Foyer herauszuschlagen. Die „Splitterweiber“ haben Plissees in den neuen Küchenfenstern angebracht. 

So viel Leidenschaft

Die „ehemalige Scheune ist mit viel Liebe und Leidenschaft in den vergangenen 45 Jahren immer wieder von den Schmillinghäusern aus- und umgebaut worden“, fasste Kottenstede seinen Rückblick auf die diversen Bauphasen zusammen.

 Dabei erfuhr die Halle im Rahmen der Dorferneuerung mit der Aufstockung des alten Thekentraktes die größte Veränderung. „Hier steckt eine Menge Schmillinghausen drin“, lobte Bürgermeister Jürgen van der Horst. Den Einsatz der Ortsgemeinschaft in Schmillinghausen und in anderen Ortsteilen wisse er zu schätzen und möge er, sagte der Rathauschef anerkennend. 

Wie geht es weiter?

Neben dem Zentrum gebe es starke Ortsteile, und nach der finanziellen Konsolidierung und mithilfe von Förderprogrammen gelinge es, in allen Stadtteilen vergleichbare Lebensbedingungen zu schaffen. Ab dem kommenden Jahr solle auch das Feuerwehrhaus neu gebaut werden. 

Neben Posaunenchor sowie Frauenchor und MGV Schmillinghausen spielten der Spielmannszug Oberlistingen und die Kugelsburgmusikanten am Abend zur Unterhaltung.  

Startschuss 1972

Die Schmillinghäuser haben 1972 mit dem Einbau von Zwischendecke und Fußboden in die alte Fachwerk-Maschinenhalle den ersten von insgesamt sechs Bauabschnitten in Angriff genommen und im Laufe der Jahrzehnte das Bauwerk zu einer rustikalen und attraktiven Festhalle mit einem kleineren Gemeinschaftsraum, Theke, Küche und sanitären Anlagen sowie einem aufgestockten Gebäudeteil mit einem Raum für die Jugendlichen und die Lagerung von Material der Vereine umgestaltet.

 Landes- und städtische Mittel, der erlös aus dem Verkauf der Schule und viel Schweiß flossen. Gesangverein, TSV und Kindergarten zählen zu den regelmäßigen Nutzern.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.