Entlang der Ostseeküste unterwegs

So lernen Landauer Fahrradfreunde Polen kennen

Seit 2010 auf Radfernwegen gemeinsam unterwegs: (von links) Willi Boos, Gunthard Ohm, Jürgen Mewes, Martin Spies, Manfred Zoske, Egbert Bechem und Rene Henning, hier in Rügenwalde. Sonst auch dabei: Klaus Uffel. Foto: Spies

Bad Arolsen-Landau. Sie kennen schon viele Radfernwege - national wie international: Landauer, die mit Fahrrädern ohne Antriebshilfe quer durch Polen unterwegs waren. Zu siebt machten sie sich auf den Weg von der Insel Usedom zunächst mit der Fähre nach Swinemünde.

Erste Station war Rügenwalde, heute Darlowo, Sitz des Stammhauses des Wurstherstellers Rügenwalder Spezialitäten, der nun in Bad Arolsen ansässig ist.

Das beeindruckt

Weitere Ziele waren Ustka (ehemals Stolpmünde), das Seebad Leba, Wladyslawowo (früher Großendorf), die Halbinsel Hela und schließlich Danzig (Gdansk). Dort besichtigten die Bergstädter auch die Westerplatte und Sopot. 

Als besonders eindrucksvoll blieb den Waldeckern die Tour mit einem Segelschiff zur Westerplatte in Erinnerung sowie das heutige Danzig, das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört worden war.

Beliebte Region

Manfred Zoske hatte im Vorjahr die Organisation der Reise begonnen, denn viele Quartiere sind schon früh ausgebucht. Die Touren führten gelegentlich unerwartet mitten in die Natur: So mussten die Landauer ihre Räder nach der Anfahrt über ein Sträßchen quer durch die Dünen schieben. (du/ah)

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